Hamburg Dungeon – gruseln in der Hamburger Speicherstadt

Hamburg DungeonGlobetrotter Reisebüro Mitarbeiter erkunden Hamburgs Gruselkabinett

Zum Gruseln ging es für sechs Globetrotter Reisebüro Mitarbeiter ins Hamburg Dungeon, direkt in der Hamburger Speicherstadt gelegen.
Durch unsere speziellen Tickets konnten wir die doch recht lange Schlange überspringen und wurden direkt eingelassen. Die Schlange der Wartenden kann besonders am Wochenende sehr lang sein. Stellen Sie sich je nach Wochentag und Uhrzeit auf 30 min bis mehr als eine Stunde ein. Dagegen hilft eine Anmeldung als Gruppe oder die Buchung von Tickets mit bevorzugtem Einlass.
Ein gebührenpflichtiger Parkplatz befindet sich direkt vor dem Hamburg Dungeon. Für unseren Besuch von insgesamt zweieinhalb Stunden haben wir fünf Euro bezahlt. Das Dungeon ist auch sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Los geht´s mit dem Gruselspaß

Zum Spaß der ganzen Gruppe wurde gleich ein Erinnerungsfoto geknipst (siehe Bild), um die Wartezeit zu verkürzen. Im angrenzenden Warteraum gewöhnten wir uns langsam an die düstere Atmosphäre. Alle zehn Minuten beginnt für eine Gruppe von 36 Personen das Gruseln.

Theodora führte uns in ihren Fahrstuhl des Grauens, ein fürchterlich rüttelnder und wackelnder Lift, der uns zu unserer ersten Geschichte brachte, der Bibliothek. Zunächst sahen wir keinen Ausweg, doch wenig später fanden wir uns in der Kammer der Qualen wieder. Unversehens wurden zwei Gäste teil des Schauspiels und wurden in Ketten gelegt.
Weiter ging es ins Jahr 1842, das Jahr des großen Brandes in Hamburg und in die Zeit der Inquisition. Verstecken konnte sich niemand und nach der Verurteilung der Gruppe wurden wir in ein Spiegellabyrinth geschickt. Der Ausgang schien zum Greifen nah, doch erst nach einigem Herumirren im Kreis fanden wir den Weg ins Pestkrankenhaus. Auf Bänke gezwungen mussten wir die Obduktion des toten Professors miterleben und konnten schließlich fliehen. Kaum dem Pestkrankenhaus entronnen, waren wir mitten in der Geschichte von Störtebeker. Mit einem Schiff von seinen Widersachern entführt, wurden wir zu seiner Hinrichtung gebracht.
Kurz danach lernten wir den Klabautermann kennen und schließlich mussten wir auch noch die Sturmflut von 1717 miterleben. In kleinen Booten fuhren wir in der Dunkelheit entlang schauriger Szenen unserem Schicksal entgegen. Am Ende siegte die Sturmflut und stürzte unser Boot in die Tiefe. Ein wenig nass geworden konnten wir der Flut entfliehen und kämpften uns durch das Moor bis zu Extremis. Hatten wir so viel durchgestanden, um schließlich durch den Sturz in die Hölle umzukommen?
Der freie Fall brachte noch einen ordentlichen Adrenalinkick, bevor wir zurück in das heutige Hamburg kamen. Tief durchatmen und frische Luft tanken. Wo waren wir bloß die letzten neunzig Minuten gewesen…..?

Uns hat der Besuch im Hamburg Dungeon sehr viel Spaß gemacht. Wir haben uns gegruselt und mit bzw. über die Schauspieler gelacht, die ihre Sache wirklich sehr gut gemacht haben.

Unser Tipp für Ihren eigenen Besuch:

Buchen Sie das Ticket mit bevorzugtem Einlass, so sparen Sie lange Warteschlangen und ziehen Sie sich möglichst luftig an, auf der Tour kann es sehr warm werden.

Der Besuch im Hamburg Dungeon ist sehr gut für Gruppen geeignet, z. B. im Rahmen einer Gruppenreise, Klassenfahrt oder auch als Junggesellenabschied.
Karsten Abel und Heike Reumann-Köster von unserer Gruppenabteilung Globetrotter Tours waren bei unserem Besuch im Hamburg Dungeon dabei und stellen Ihnen gern eine individuelle Hamburg Reise mit Hamburg Dungeon zusammen.

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