Star Flyer – Segel Tagestour auf der Elbe

Gänsehaut beim Auslaufen

Mast Star FlyerLos ging es morgens um 08:30 Uhr. Treffpunkt war die Überseebrücke am Hamburger Hafen. Mit Kaffee und Croissants wurden wir begrüßt und fühlten uns direkt wohl an Bord. Auf dem Sonnendeck wurde alles für das Auslaufen vorbereitet, die Segel gehisst und zur Musik „Conquest Of Paradise“ sind wir aus dem Hamburger Hafen ausgelaufen. Mit gesetzten Segeln schipperten wir an den Landungsbrücken und Elbstränden vorbei – pures Gänsehautgefühl.

Viel Atmosphäre auf dem Großsegler

Mit 115 Metern Länge, 4 Decks und Platz für max. 170 Gäste ist die Star Flyer klein, aber auch sehr fein. Sie genießen jeglichen Luxus und haben viel Platz an Bord – eine sehr persönliche und entspannte Atmosphäre. Die Star Flyer bietet sechs verschiedene Kategorien für Innen- und Außenkabinen und eine Eigner Kabine. Letztere haben wir zu Beginn besichtigt. Mit einer Grösse von 21 qm, einem Bad mit Badewanne und vielen kleinen Fenstern ist die Eigner Kabine mein absoluter Favorit. Sie befindet sich ganz romantisch im hinteren Teil des Schiffes auf dem Clipperdeck. Es erwarten Sie purer Luxus und Gemütlichkeit.

Desweiteren haben wir Kabinen der Kategorie 6 (Innenkabine mit Etagenbetten auf dem Commodoredeck), der Kategorie 5 (Außenkabine auf dem Clipperdeck) und der Kategorie 3 (Außenkabine auf dem Commodoredeck) besichtigt. Die Innen- und Außenkabinen haben eine Durchschnittsgrösse von 12 qm und bieten alle Annehmlichkeiten mit einem Marmorbad, Safe, TV und Telefon.

Kulinarische Vielfalt ohne Dresscode

Seeluft macht bekanntlich hungrig und somit durften wir um 13 Uhr das Restaurant testen. Auch hier fühlte ich mich direkt sehr wohl und willkommen. Im Restaurant haben Sie freie Tischwahl, eine gemeinsame Essenssitzung und keinen Garderobenzwang. Die Auswahl der Speisen ist klein aber fein, das Servicepersonal wie überall an Bord sehr freundlich. Es wurde von Antipasti über Salat, Suppen, Fisch, Fleisch und Pasta alles angeboten. Den Abschluss bildete das Nachtischbuffet inklusive Käse. Ein Espresso in der Tropical Bar auf dem Hauptdeck rundete das Mittagessen ab.

Mittlerweile hatten wir Stade passiert und machten uns auf den Rückweg nach Hamburg. Leider hatte sich die Sonne nun versteckt und somit konnten wir die beiden Pools an Deck nicht testen, auch für das übliche „Barfußleben“ auf dem Sonnendeck der Star Flyer war es zu frisch.
Liegen sind sehr viele vorhanden. Ich organisierte mir eine dicke Decke und genoss die Landschaft und die familiäre Atmosphäre auf dem Sonnendeck. Wir passierten Wedel mit dem bekannten Willkomm Höft. Hier wurde für uns sogar die maltesische Nationalhymne gespielt (die Star Flyer fährt unter maltesischer Flagge).

Vorbei am Treppenviertel von Blankenese und am Airbus Werk segelten wir entspannt Hamburg entgegen. Gegen 17 Uhr machten wir an der Überseebrücke fest.

Hier hieß es nun Abschied nehmen von einem Schmuckstück. Ich bin sehr froh das Schiff kennengelernt zu haben. Sofort würde ich auf der Star Flyer oder dem Schwesternschiff Star Clipper Urlaub machen und kann auch Ihnen eine Reise sehr empfehlen. Zielgebiete der Star Flyer sind Nord- und Ostsee, das Mittelmeer, die Karibik und Zentralamerika.

Star Flyer Segelkreuzfahrt – sehr empfehlenswert

Ich fühlte mich sofort wohl und willkommen. Kleines Schiff, persönliche, familiäre Atmosphäre mit viel Platz für den Gast und mit allen Annehmlichkeiten, die Sie auf Reisen brauchen. Sie fühlen sich aufgrund der kleinen „Größe“ sofort wie zu Hause.

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