Unter dem Kreuz des Nordens 2016 – Teil 1

Karelische Impressionen – Durch Russland zum Nordkap, zurück über Norwegen, Schweden und Finnland. 30. Juli – 26. August 2016

Von Helsinki aus führt die Tour über St. Petersburg entlang des Ladoga- und des Onega-Sees nach Murmansk und weiter ins norwegische Kirkenes. Mit einem Schiff der Hurtigruten geht es entlang des Nordkaps nach Tromsö. Von dort aus machen wir zwei interessante Abstecher, den einen auf eine Huskyfarm, den anderen auf die Lofoten. Über Narvik fahren wir entlang der Erzbahnstrecke ins schwedische Kiruna und dort ins Bergwerk. Von Rovaniemi geht die Fahrt zunächst nach Oulu an das Nordende des Bottnischen Meerbusen, durch Mittelfinnland nach Kuhmo, auf der Via Karelia entlang der russischen Grenze durch Karelien über Savonlinna nach Lathi und weiter nach Helsinki, von wo aus die Fähre zurück nach Travemünde startet.

Eine spannende Motorradtour, ein kleines Abenteuer für alle, die neugierig auf Neues sind. Unterwegs gibt es viele Möglichkeiten, Natur, Gastfreundschaft und Geschichte pur zu erleben.

Tag 01, Sa. 30.07. Anreise zur Fähre nach Travemünde, Abfahrt mit dem Schiff nach Helsinki, 100 km

Wir sind um 20.00 Uhr am Fährterminal Skandinavien-Kai verabredet. Fast alle sind pünktlich und ziemlich gut drauf: endlich geht es los. Auf dieser Tour sind wir 10 Teilnehmer, 8 Männer, 2 Ladies: 7 Solomaschinen: 4 BMW, eine Harley, eine Yamaha, eine Moto Guzzi, ein Honda Gold Wing-Gespann, inzwischen ein Oldtimer und unser Begleitfahrzeug, unser  bewährter VW-Bus, wieder mal gefahren von Egon.

Die Harley kommt – standesgemäß – ein bisschen später angerollt. Das Schweizer Ehepaar kam mit dem Reisezug nach Hamburg, da die Anreise über die Autobahn aus dem Süden doch ziemlich strapaziös geworden wäre. Ich hatte sie dort mit ihrem Gepäck in Empfang genommen und ihnen etwas von Hamburg gezeigt, bevor sie sich alleine auf den Weg nach Travemünde machten.

Das Einchecken auf der Fähre zieht sich dann doch hin. Bis wir endlich hochfahren können, die Motorräder verzurrt sind uns die Kabinen zugeteilt, ist es fast 23.00 Uhr. Also noch einen wohlverdienten Absacker an Deck und dann ab in die Kojen.

Tag 02, So. 31.07. Schifffahrt über die Ostsee, 0 km

Ein gemütlicher, entspannter Tag an Bord: allgemeines Kennenlernen. 7 der 10 Teilnehmer waren im letzten Jahr bzw. auch schon im Jahr davor mit unterwegs im Ural, in Sibirien bzw. am Baikalsee. Die drei „Neuen“ werden kurz „gebrieft“.

Das Wetter ist wunderbar und die Ostsee ist total ruhig: Sonnen an Deck, Lesen, Schwatzen, Essen, die Seele bisschen baumeln lassen und sich auf die Reise einstimmen.

Tag 03, Mo. 01.08. Ankunft in Helsinki, Fahrt durch Südfinnland nach Vyborg in Russland, Rundgang, 240 km

Um 10 Uhr verlassen wir die Fähre. Das Wetter ist warm, bewölkt aber trocken. Was wollen wir mehr? Die Fahrt entlang der Küste ist faszinierend. Immer wieder beeindrucken die blank polierten Felsformationen, in die die Autobahn hineingearbeitet wurde. Nach Kotka, der Partnerstadt von Lübeck, ist die Autobahn zu Ende und nicht lange danach erreichen wir die russische Grenze. Wir müssen etwas warten, weil ca. 30-40 Fahrzeuge vor uns sind. Die Wartezeit nutzen wir, um die notwendigen Einreiseformulare auszufüllen, die dann von den jungen russischen Zöllnern wieder kontrolliert werden. Nach etwa 2,5 Stunden haben wir alles geschafft und sind endlich in Russland.

Eine gute Stunde Fahrzeit benötigen wir, um Wyborg zu erreichen. Wir checken im Hotel ein, tanken, tauschen bzw. wechseln Geld bei der Bank und besorgen für die Schweizer Mitreisenden noch eine Haftpflichtversicherung für Russland, da sich die Schweizer Versicherungen weigern, eine Grüne Versicherungskarte auszustellen, obwohl Russland seit 2009 dem „Grüne-Karten-Abkommen“ beigetreten ist. Das konnten wir erst in Wyborg erledigen, weil die Verkaufsstellen entlang der Strecke keinen Internetanschluss hatten bzw. nur grüne Karten für Fahrzeuge ausstellten, die Russland verließen.

Das Hotel „Drushba“ ist von Stil und der Qualität her nicht typisch russisch. Die Küche hingegen doch. Das Essen ist erst 30 Minuten nach der vorgegebenen Zeit servierfertig, Zeit also, die Bar auszuprobieren. Bei Tisch gibt es Moosbeeren-Saft, aber nur ein Glas pro Person, eine Nachorder ist unmöglich. Zur Vorspeise gibt es Rote Beete-Salat mit etwas Fisch und Mayonnaise an einem Salatblatt. Das Hauptgericht besteht aus etwas Kartoffelpüree, einem mit etwas Käse gefüllten Hähnchenbrustfilet, leider ohne Soße oder Beilage. Das Hörnchen zum Nachtisch wurde ohne Tee oder Kaffee serviert. Bisschen trocken. Egal: Wir werden uns alle wieder an andere Angebote gewöhnen müssen. Abends fängt es zu regnen an. Hoffentlich ist es am nächsten Tag wieder trocken.

Tag 04, Di 02.08. Fahrt nach St. Petersburg, Stadtrundfahrt, 160 km

Wir hatten das Frühstück ausnahmsweise für 7.00 Uhr bestellt, da wir nicht den direkten Weg nach St. Petersburg fahren wollten. Frühstück um 7.00 Uhr heißt in diesem Hotel aber, dass das Buffet um 07.00 Uhr aufgebaut wird. Als wir dann 20 Minuten später eingelassen werden, ist noch nicht alles vollständig: es fehlen die Löffel in den Schalen, die Butter wurde vergessen und wird nachgeliefert als das Rührei schon aus ist. Um kurz vor 8.00 Uhr gibt es kein Brot oder Brötchen mehr. Milch war ein Problem genauso wie das Nachreichen von Rührei. So ist das hier eben!

Dafür entschädigte die Fahrt entlang der Ostseeküste durch dichte Wälder, Kurven und mäßigen Verkehr. Im Leningrader Bezirk, auf dessen Territorium sich St. Pitersburg (Originalname!) befindet, machen wir eine Kaffeepause in einem direkt am Meer gelegenen, wunderschönen Cafe, mit windgeschützten Tischen in den Dünen. Urlaubsgefühle kommen auf.

Weiter geht es nach Kronstadt. Diese Insel ist erst seit kurzem über einen Damm zu erreichen. Damit die zahlreichen Schiffe St. Petersburg erreichen können, hat man einen Tunnel für die Autos gegraben. Zahlreiche Sperrwerke sichern die Stadt vor Hochwasser. Kronstadt selber ist Militärgelände. Von der ruhmreichen russischen Flotte sehen wir nichts. außer einigen Matrosen, die marschieren müssen. Ansonsten ist dieser Stadtteil wie alle Militärstadtteile dieser Welt: trostlos! Da nützt es auch wenig zu wissen, dass ein Herr Krusenstern 1803 als Leiter der russischen Weltumsegelungsexpedition von hier aus startete.

Über Oranienbaum/Lomonossov und Petergof/Peterhof fahren wir nach St. Petersburg (heutiger Name). Der geraten in den beginnenden Feierabendverkehr in der Innenstadt; Staus ohne Ende! Das ist schon eine andere Nummer. Wir müssen uns sehr auf den Verkehr konzentrieren.

Aus Hamburg haben wir „Mitbringsel“ für den Pastor der Peter und Pauls-Kirche im Auto. Es dauert etwas, bis wir die Einfahrt zur Kirche finden und alle Motorräder abstellen können. Pastor Schwarzkopf empfängt uns und freut sich über unsere „Gaben“. Leider hat er nicht für alles, was wir mitbringen, Verwendung! Kein Problem, das können wir auch noch an anderen Stellen übergeben.

Unser Hotel ist ein protziger „Neubau“ aus dem Jahr 1979 in einem Hochhaus-Stadtteil am Hafen mit ca. 2.500 Betten. Eine eigene Stadt ist dieses Hotel! Offiziell sind es 3 Sterne plus, aber auch Massentourismus pur. Araber und Israelis sind kleine, aber nicht zu übersehende Gruppen, aber die chinesischen Touristen sind sehr zahlreich und vor allem nicht zu überhören! Ganze Busladungen spucken im 5 Minuten-Takt neue asiatische Gäste aus, die scheinbar das erste Mal in einem anderen Land und in einem Hotel sind. Wir essen in einem Mensa-ähnlichen Wartesaal. Self-service gehört hier zur Haute-Cusine. Aber wenigstens gibt es Flaschenbier!

Tag 5, Mi. 03.08.: St. Petersburg und Ausflüge, 0 km

Das Frühstück in diesem anscheinend von IKEA ausgestattetem Hotel ist schon irgendwie gewöhnungsbedürftig. Warteraum-Atmosphäre. Die meisten Chinesen sind schon mit ihrem Frühstück fertig und fahren bereits zur nächsten Stadt weiter. Europa in drei Tagen scheint angesagt zu sein.

Heute steht eine Stadtrundfahrt im Bus mit einer netten, jungen und kompetenten Reiseleiterin an! Mit einem Sprinter-Bus fahren wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an, stoppen u.a. am Panzerkreuzer Aurora, der heute nach längerer Werftüberholungszeit als Museum mit Ehrengästen und Militärkapelle wieder eröffnet wird. Bei dem Wetter muss ich keinen wirklich überreden, außerplanmäßig eine Kanal- und Newatour mit dem Boot zu machen. Blick auf die Stadt aus einer völlig neuen Perspektive. St. Petersburg. gilt mit seinen 280 Brücken als das Venedig des Nordens. Anschließend fahren wir noch mit der Metro und besichtigen dabei die vier schönsten U-Bahn Stationen. Wirklich beeindruckend.

St. Petersburg ist flächenmäßig etwa so groß wie Hamburg, hat aber fast drei Mal so viele Einwohner und liegt auf demselben Breitengrad wie die Südspitze Grönlands.

Der Sommerpalast der Zaren, Zarskoje Selo, das wir am Nachmittag besuchen werden, ist etwa 20 km Luftlinie von Zentrum entfernt und liegt auf einem Berg mit der Höhe 70 m. Interessant! Wir haben erst einen Besuchstermin um 17.00 Uhr erhalten. Alle sind erstaunt, wie viele Menschen trotz der späten Zeit an einem der 3 Eingänge (sonst waren es nur 2 Eingänge!) noch anstehen. Immerhin wälzen sich doppelt so viele Besucher gleichzeitig durch den Elisabeth-Palast wie bei unserem letzten Besuch. Auch das Bernsteinzimmer kann von zwei Seiten aus besichtigt werden. Der Tourismus scheint gut entwickelt zu sein!

Zurück im Hotel. Das Abendbrot hat gewechselt. Dort wo gestern der Fisch stand, steht heute das Geflügel! Aber man wird satt und wer Lust hat kann landestypisch essen. Also alles nur eine Frage der Sichtweise. Dann sprechen Egon und ich noch den Ablauf des nächsten Tages ab. Die Vorbereitungen dauern bis kurz vor Mitternacht. Dann noch die Bilder des Tages auf dem PC sichern und endlich ins Bett.

Tag 6, Do. 04.08.: Fahrt von St. Petersburg über Schlüsselburg nach Sortavala, 360 km

Alles verläuft zügig. Zum Frühstück werden wir der „Europa-Abteilung“ zugewiesen. Nur manchmal verlaufen sich einige sehr laute und drängelnde Asiaten in „unseren Bereich“.

Abfahrt ist pünktlich um 8.30 Uhr, da wir heute eine paar interessante Punkte anlaufen und wir vor dem Berufsverkehr aus der Stadt sein wollen. Wir folgen ein Stück der Newa. Sie bildet den Abfluss des Ladogasees, des größten Sees Europas, und mündet nach 74 Kilometern in den Finnischen Meerbusen. Der Fluss ist über seine gesamte Länge schiffbar, über den Wolga-Ostsee-Kanal mit der oberen Wolga verbunden und somit Teil des Wolga-Ostsee-Wasserweges. Das Mündungsgebiet der Newa liegt im Stadtgebiet von Sankt Petersburg, wo sie im Herbst und Winter häufig Überschwemmungen verursacht.

Dieses Mal kürzen wir ab und nehmen den direkten Weg. Dennoch benötigen für die 30 Straßen-Kilometer bis Schlüsselburg über eine Stunde. Schlüsselburg ist der Name einer mittelalterlichen Festung auf einer malerisch gelegenen Insel am Ausfluss des Ladogasees – und damit am Beginn der Newa sowie der Stadt am linken Ufer der Newa. Die Festung Schlüsselburg sowie die historische Altstadt wurden 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Es sieht dort aber so aus, als gäbe es noch sehr viel zu tun. Da der Ladogasee ein nicht ungefährliches Gewässer ist, hat man in Ufernähe einen Kanal gegraben, dem wir ein Stück folgen. Er eröffnet uns immer wieder interessante Ausblicke auf den See und die Haseninsel auf der einen und die unterschiedlichsten Typen von Datschen auf der anderen Seite.

Auf dem Weg zurück stoppen wir am Diorama, in dem die Befreiung Leningrads nach der 900 tägigen Einschließung durch die deutsche Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges erzählt. Ich bin jedes Mal beeindruckt. Das Gelände davor ist aufgerissen, wird umgestaltet. Aber die Panzer im Vorfeld stehen noch. Wir sehen eine große Bautätigkeit. Nicht nur der Vorplatz wird saniert, sondern es entsteht ein neues Museums-Gebäude mit ca. 200 m² Ausstellungsfläche. Der zuständige Verantwortliche versteht Egons Bemerkung nicht, als er sagt: „Wozu denn nun schon wieder ein neues Kriegsmuseum? Der Zweite Weltkrieg ist vorbei und die russische Jugend hat heute genügend andere Probleme!“

Die Fahrt in Richtung Norden ist abwechslungsreich. Die Nadelwälder gehen sehr schnell in Mischwälder über. Auf dem sandigen Boden wachsen viele Birken. Je weiter wir nach Norden kommen, desto felsiger und hügeliger wird das Gebiet. Am Ende des Leningrader Gebietes(Oblast) werden die Straßen nochmal richtig russisch. Die autonome Republik Karelien empfängt uns mit einem großen Triumph-Bogen über der Straße. Trotzig wird auch der Belag besser und die Streckenführung Motorrad-freundlicher. Wenn die vielen Transporter und LKW nicht wären, so könnte dies ein ideales Gebiet für Zweiräder sein.

In den Dörfern sind einige Häuser in skandinavischen Stil erkennbar. Auch die üblichen Kriegsdenkmäler weichen vom einheitlichen Standard ab. Nicht nur landschaftlich hat man das Gefühl, in einem besonderen Teil Russlands zu sein! Die Landschaft wird wieder mehr von Nadelwald beherrscht.

In einem Dorf machen wir eine Kaffee-Pause. Eine Gruppe von acht Frauen mit Kindern im Vorschulalter kommt hinzu. Sinti oder Roma in traditioneller Kleidung. Vor dem Cafe bleiben sie stehen und beginnen zu betteln. Nach einer halben Stunde werden die Frauen mit den Kindern vom Ladenbesitzer weggeschickt. Obwohl sie in Nachbardorf wohnen, quasi zur Gesellschaft gehören, werden diese Mitbürger hier nicht gerne gesehen und diskriminiert. Wir beobachten die Situation mit gemischten Gefühlen.

Das Hotel Kaunis am Ladoga-See ist ganz das Gegenteil zum gestrigen. Endlich wieder in der Provinz! Obwohl das Hotel schon sehr lange besteht, sind wir sind die erste Gruppe, die nicht mit dem Bus anreist. Mit uns sind fast alle verfügbaren Zimmer zu besetzt, so dass das Hotel ausgebucht ist! Das Stiefelbier kostet nur 100 Rubel, knapp 1,5 Euro. Das Abendbrot ist landestypisch: Salat als Vorspeise, Kartoffelpüree mit einem panierten Schnitzel und als Nachtisch ein Stück Kuchen. Noch ein Abschlussbier und ein interessanter Tag geht zu Ende.

Tag 7, Fr. 05.08.: Vormittags Fahrt über den Ladoga-See zur Mönchsinsel Walaam, Rundgang, Rückkehr, Weiterfahrt nach Petrosawodsk, 240 km

Auch das Frühstück ist landestypisch: Kascha – Buchweizengrütze, also im Prinzip Porridge – trifft nicht jedermanns Geschmack, Blinis, etwas Weißbrot, wenig Butter, Käse und Wurst. Dazu eine Tasse Kaffee. Es reicht um satt zu werden.

Der Ladoga-See ist der größte See in Europa. Mit ca. 50 km/h bringt uns deine „Raketa“,  das Tragflächenboot in einer Stunde zur Insel Valaam. Die Geschichte dieses Ortes füllt ganze Bände und ist ein typisches Abbild imperialer Geschichte. Unsere Reiseleiterin Katja spricht einen ausgesprochen angenehmen baltischen Akzent. Sie mag so um die 40 Jahre alt sein und weiß einfach alles. Weil sie den Sommer über im Kloster arbeitet, kennt sie alle Angestellten. Durch ihr Studium und die vielen Tätigkeiten kann sie geologische, botanische und religiöse Fragen sicher beantworten. Bis zu 2.000 Touristen kommen täglich auf die Insel. An manchen Tagen liegen drei Kreuzfahrtschiffe am Kai. Das Programm, welches wir absolvieren, ist zwar ursprünglich das Standard-Programm, aber Katja hat viel Spaß an und mit uns und so löst sie sie schnell vom üblichen Ablauf  und geht andere Wege mit uns. Nach einem Mittagessen in der Kantine des Klosters verabschieden wir uns von ihr und die „Raketa“ bringt uns zurück nach Sortavala.

Gegen 16.00 Uhr sind wir wieder am Hotel und machen uns für die Weiterfahrt zur 250 km entfernten Hauptstadt russisch Kareliens fertig. Viele Straßen sind in den letzten 10 Jahren neu angelegt worden. Außerordentlich häufig fahren wir laut Garmin über unbefestigte Wege oder quer durch das Gelände. Dabei summt eine gut ausgebaute Straße unter den Rädern. Die Einfallstraße nach Petrosawodsk ist aber so, wie ich sie von der letzten Reise hierher in Erinnerung habe: Man muss schon sehr genau hinsehen, was sich da für ein Schlagloch vor einem auftut.

Das Onega Castle ist das, in dem ich 2009 schon mal war. Es dauert nicht lange, und wir haben die Mädels an der Rezeption und im Service für uns eingenommen. Und sie lächeln.

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4 Gedanken zu “Unter dem Kreuz des Nordens 2016 – Teil 1

  1. Siegfried Einmahl

    Toller Reisebericht. Weiter so und möglichst keine größeren Pannen. Was die Verpflegung angeht wäre es ja mal eine gute Möglichkeit den Körper zu entschlacken.
    LG. Siegfried

    Antworten
    1. Egon

      Ich habe es versucht, den Körper zu entschlacken!
      Nach weiteren 6 kg Zunahme zu meinem vorherigen Körpergewicht habe ich es aufgegeben. Ich weiss nicht, wie eine Gourmet-Tour bei Jürgen aussehen könnte. Aber dieses war bestimmt keine Tour, bei der man abnimmt.

      MfG
      Egon

      Antworten
  2. Jürgen Grieschat

    Ach Egon, wenn du bei all den leckeren Essen auch noch die Nachtische zweimal einfordert, dann ist das so. Aber es hat geschmeckt und war zum Teil sehr kreativ. Und das ist gut so. das ist auf der Gourmettour durch Polen auch so und auf der Baltikumreise, die in drei Wochen startet ebenso. das Leben ist eben zu kurz, um es an schlechtem Essen und trinken zu verschwenden 🙂
    Bestens
    Jürgen

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