Motorradabenteuer 2017: Sibirien Spezial – Teil 2

Auf dem Weg nach PskowMotorradabenteuer 2017 Sibirien Spezial - Die komplette Gruppe

Tuva or Bust! – Tuwa oder scheitern! Richard Feynmans letzte Reise

ist der Titel eines Buches von Ralph Leighton über eine Reise des amerikanischen Physikers Richard Feynman, Initiator einer Reise nach Tuwa während des kalten Krieges. Ich habe das nach meinem ersten Besuch in Tuwa geschenkt bekommen und mit Interesse gelesen. Ein Hinweis darauf findet sich hier. Und nun sind wir wieder dorthin unterwegs, 27 Jahre nach meinem ersten Besuch dort und genau 25 Jahre nach meinem ersten Besuch mit dem Motorrad in Tuwa und in Kyzyl. Schauen wir mal, was sich inzwischen verändert hat, was geblieben ist.

Reinhard, der dieses Mal unseren VW Bus fährt, und ich treffen uns mit den allen Teilnehmern der Reise in Kiel am DFDS-Terminal und checken ein. Axel aus Stuttgart hatte ich schon am Morgen bei Reifen Hagemann getroffen, als wir uns beide neue Heidenau K60 Scout aufziehen ließen. Deutschland verabschiedet sich von uns mit Regen. Wir sitzen zusammen, klönen, bereiten die Navis vor und dürfen sogar auf die Brücke.

Die Ankunft in Klaipeda/Litauen war zwar trocken, so dass wir einen Stadtrundgang in Memel, wie Klaipeda mit deutschem Namen heißt, trockenen Fußes machen können, aber der Regen begleitet uns auch am nächsten Tagen leider immer wieder. Da sind dann die ersten nicht geteerten Straßen in Lettland schon eine kleine Herausforderung. Ein Blick auf das Schloss in Jelgava, ein Zwischenstopp in der Gedenkstätte Salaspils, dem ehemals größten KZ im Baltikum, dann erreichen wir unser nächstes Hotel in Sigulda. Zwei weitere Motorräder aus Hamburg stehen auf dem Parkplatz, Tom Greiner und seine Frau sind dort – unterwegs mit einem Selbstfahrer-Roadbook von uns, auf Tour durch das Baltikum und völlig begeistert von dem, was ich für sie zusammengestellt habe und was Heike für sie gebucht hat: Mehr erfahren über Mottouren Selbstfahrer-Roadbooks.

Der Start aus Klaipeda ist schon nass, dann ist es durchwachsen, weitestgehend trocken. Wir fahren am Gauja-Nationalpark entlang, dann ein kleines Stück durch Estland und erreichen die Grenze zu Russland. Hier ist das Procedere wieder anders, als sonst. Wir müssen erst an einer Wartezone einchecken, bevor wir an den Grenzübergang herandürfen. Nach guten drei Stunden sind wir durch, für viele der Teilnehmer doch überraschend freundlich behandelt.

Dann erreichen wir unser Hotel in Pskow – auch hier wieder eine große Überraschung: Die Qualität des Hotel und des späteren Abendessens hätten die meisten nicht erwartet. Dazwischen liegt noch ein interessanter Rundgang durch die Stadt, den beeindruckenden Kreml und ein erstes lokales Bier. Zum gelungenen Abschuss trägt auch noch das Fußballspiel Deutschland – Chile (Confed-Cup 2017) bei. 🙂 Mal sehen was uns der nächste Tag auf der Fahrt ins Waldai bringen wird.

Jetzt lesen: „Motorradabenteuer 2017: Sibirien Spezial – Teil 3“

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2 Gedanken zu “Motorradabenteuer 2017: Sibirien Spezial – Teil 2

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