St. Johns in Neufundland, Kanada entdecken

Nicole Müller aus dem Globetrotter Reisebüro in Schenefeld war für Sie in Kanada, hat in der Provinz Neufundland die Kleinstadt St. Johns und die ungetrübte Natur entdeckt. Hier schildert Sie Ihre Eindrücke:

Auf geht’s: St John’s – die träumerische Hauptstadt von Neufundland

Auf Einladung des Canadian Tourism Commission CTC reisen 9 deutsche, 5 britische und St Johns2 chinesische Kanada Reisespezialisten in die Provinz „Newfoundland“ nach St. John`s. Wir fliegen mit Air Canada von Frankfurt via Toronto weiter nach St. John`s, der Hauptstadt von Neufundland auf der Halbinsel Avalon. Unsere ersten fünf Nächte verbringen wir im Sheraton Hotel, 115 Cavendish Square, nur 5 Minuten Fußweg vom Hafen entfernt. Die beschauliche kleine Stadt zählt heute immerhin 100.000 Einwohnern und lebt vom Gas und Öl. Die Offshore-Bohrinsel wird von St. John`s aus versorgt.

Pool, Fitness und Geschichte – Signal Hill im National Historic Site Park

Nach der 1. Nacht in superkuscheligen, göttlich großen Betten geht es zum Schwimmen im Hotelpool und auf das Laufband im benachbarten Fitness Raum. Das anschließende Frühstück ist abwechslungsreich mit vielen warmen Speisen sowie Müsli, Obst und allem, was das Herz noch so begehrt. Unsere erste Tour geht auf den Signal Hill, von wo aus der Flaggenmast Signale für den Hafen und die einlaufenden Schiffe gab. Hier bezwangen die Briten letztmalig die Franzosen. Heute ist der Signal Hill ein Teil des National Historic Site Parks mit Klippenwanderweg, dem Wahrzeichen „Cabot Tower“ (u.l.) und Queen`s Battery Barracks (u.r.).Signal Hill

Weiter geht`s zum Cape Spear dem östlichsten Punkt von ganz Kanada: Der Blick schweift auf das Meer hinaus gen „alte Welt“. Die Siedler Neufundlands stammen aus England und Irland. Der Dialekt der Neufundländer – „Newfunlän“ wie vor Ort auch gesagt wird – ähnelt daher dem Irischen.

Cape SpearThis is cape spear, standing at the most Cape Speareasterly point in Canada. Cape Spear looks out across the North Atlantic and therefore gets the first sunrise of each day and the whole of Canada slowly awakens behind it.

Bei Sonnenschein und 24 Grad brechen wir nach einem gepflegten Snack zum Lunch im „The Keg“ zu einer besonders beeindruckenden Anlage auf:

Geschichte und Kunst in „The Rooms“

Drei nachgebildete, farbige Fischerschuppen sind weit über die Stadt hinaus sichtbar. Die Anlage zeigt die Vielfalt der Geschichte und Kunst. Jeder Besucher bekommt perfekte St_Jones_Kanada_Nicole_Mueller_Oktober018Eindrücke aus der Vergangenheit und Kultur der Stadt und der Provinz Neufundland.

Meine Empfehlung: Am Abend gehen wir im Portobellos Essen. In moderner Atmosphäre gibt es hier eine Vielzahl an frischem Fisch- sowie Fleischvariationen mit direktem Blick über die Hafenmündung von St. John`s.

Neuer Morgen, neue Ausflüge: Puffins, Märchenlandschaft und keine Wale

PuffinHeute sollen wir Puffins (die bei uns als Papageientaucher bekannten verwunschenes Kandaknuffigen Vögel der Nordmeere) und Wale sehen; nur ziehen die Wale von Mai bis Ende August vor Neufundlands Küste. Danach setzten sie ihre Reise bis zur Dominikanischen Republik fort. Wir sehen also keine Wale, dafür eine Menge Nebel und eine traumhaft verwunschene Küstenlandschaft.

Ein besonderes Erlebnis ist ein Picknick am Ferryland Ligthouse. Von einer Familie liebevoll restauriert (es handelt sich um die Enkelin des einstigen Leuchtturmwärters) wird hier ein komplettes Picknick samt Decke und selbst hergestellter Zitronenlimonade gereicht. In dieser Landschaft schmeckt es dann auch besonders gut. Die Ruhe und das Meeresrauschen sind ein wirklich einmaliges Erlebnis.

Ausgrabungen legten die älteste englische Kolonie aus dem Jahre 1610 in Cupids frei. Wir dürfen am Flaggenhissen teilnehmen. Der Verkehr hält an und alle steigen aus um uns beizuwohnen. Gemeinsam hissen wir die zweitgrößte Kanadaflagge an dem wohl 15 m hohen Flaggenmast.

Es geschah einmal, dass ein junger Dorfbewohner von Cupid ins Moor hinausging und sich verlief… Er fiel in einen Tümpel und drohte zu ertrinken. In seiner Not schrie er: „Hilfe! So rettet mich doch! Ach was würde ich dafür geben, gerettet zu werden!“ Plötzlich erschien eine Fee und fragte: „Was gibst du mir, wenn ich dich rette?“ „Alles! Nur mach schnell, zieh mich hier heraus!“ „Wirklich Alles? Nun gut, dann will ich deine Stimme.“ Und so begab es sich, dass von da an, der Dorfjunge, als er wieder aus dem Moor kam, stumm war.

Diese und weitere Geschichten erzählt uns Peter Legacy, gleichermaßen erinnert er uns daran, dass es sie wirklich gibt: Feen und Kobolde!![easingsliderpro id=“17″]

Im Quidi Vidi Village (unten) besuchen wir eine Brauerei und dürfen die verschieden Biere kosten. Am allerbesten finden alle das ICEBERG Beer, dies wird aus 10000 Jahre altem Eisbergwasser gebraut! In jedem Frühling kommen die Eisberge aus dem Norden in den Süden bis vor die Küste Neufundlands, um dann allmählich zu schmelzen.
Zwischen Mai und Juli sieht man die meisten Eisberge vor Twillingate und vor St. John`s .

Banner_Quidi-Vidi-Village

Fazit: Wilde Natur mit großer Gastfreundschaft. Gerne und immer wieder!

Eine Reise nach Neufundland ist immer auch eine Reise in die wilde Natur, ein Besuch bei liebenswerten Menschen mit einer besonderen Art von Humor und einer Offenheit und Begeisterung, die seinesgleichen sucht!
Sie können wunderbar wandern, Golfplätze testen, den spektakulären Gros Morne Nationalpark entdecken, Kultur und Geschichte erfahren und die Vielfalt des Meeres genießen: Frische Muscheln, Hummer und Fisch in allen Variationen.

Eine gute Möglichkeit ist es auch, so haben wir es gemacht, über Toronto zu fliegen. Sie haben dann die Möglichkeit, die größte Stadt Kanadas zu entdecken. Im 130 km entfernten Niagara rauschen die Fälle, eins der spektakulärsten Highlights.

Ich war sehr beeindruckt! Sollten Sie eine Reise nach Kanada planen freue ich mich, Ihnen behilflich sein zu können. Sie erreichen mich im Globetrotter Reisebüro in Schenefeld.

In der Galerie noch einmal St. John’s entdecken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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