Fotosafari in Südafrika – Globetrotter Gruppenreise 2011

Mietwagenrundreise durch Südafrika – traumhafte Landschaften und faszinierende Tiererlebnisse

Gruppe vor der Paul Krüger StatueMit einer Gruppe von zehn Personen reiste Michael Zart, Südafrikaexperte und Leiter unseres Globetrotter Reisebüros in Hamburg-Neugraben, im September 2011 nach Johannesburg. Schon die Anreise war ein echtes Erlebnis: Der brandneue Airbus A380 von Emirates wurde am Flughafen von Johannesburg standesgemäß von der Flughafenfeuerwehr „getauft“.

Michael Zart berichtet von seinen Erlebnissen in Südafrika

Die starken Gegensätze Afrikas erlebten wir gleich am ersten Tag bei einer Besichtigungstour durch Soweto, ein Township im Südwesten von Johannesburg. Hier stehen Wellblechhütten neben kleinen Häuschen, daneben Luxusvillen mit einem 7er BMW vor der Tür.

Nach Abholung der Mietwagen ging es im Feierabendverkehr ins Sunnyside Park Hotel. Eine kleine Herausforderung bei Linksverkehr und Rushhour. Ein abendliches Buffet, zusammen mit einer Hochzeitsgesellschaft aus dem Kongo (erlebt man auch nicht alle Tage) beschloss den ersten Tag in Südafrika.

Pool der Misty Mountain Lodge

Am nächsten Morgen wurden die Wagen beladen und endlich ging die Reise richtig los bis zur Misty Mountain Lodge. Nach einem schönen Frühstück in der warmen afrikanischen Sonne  auf der Poolterrasse der Lodge und Superblick in die Berge brachen wir auf zur Erkundungsfahrt auf die sogenannte Panoramaroute. Über Sabie ging es zum Lone Creek Fall und zu den MacMac Falls. Am Blyde River Canyon konnten wir den Ausblick noch bei Sonne genießen, bevor es zu regnen begann. Der Regen bescherte uns einen Besuch in Harrie´s Pancake House mit wahnsinnig leckeren Pfannkuchen – die besten im südlichen Afrika, so heißt es. Zurück in der Misty Mountain Lodge freuten sich alle auf das leckere Abendessen und im gemütlichen Rahmen wurde der Abend beendet.

Fotosafari im Krüger Nationalpark

Einer der vielen Höhepunkte unserer Reise war der Besuch des berühmten Krüger Nationalparks. Nach einem obligatorischen Fotostopp an der Statue von Paul Krüger fuhren wir mit unseren drei Wagen bei strahlendem Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen in den Park. Die ersten Tiere kamen in Sicht. Wir fingen klein an mit Antilopen, später kamen Giraffen hinzu. Dann war es endlich soweit und wir entdeckten die ersten, noch sehr versteckten Elefanten – Aufregung pur in den Fahrzeugen.  Später verstellten zwei Nashörner die Straße im Park – was für gewaltige Tiere. Zwei Löwinnen lagen mit ihrer gerissenen Beute gar  nicht so weit von der Straße entfernt unter einem Busch –immer beobachtet von einem hungrigen, aber auch noch ängstlichen Schakal.
Kurz vor Torschluss erreichten wir das Rastlager Olifants. Die Rondavels, kleine Hütten aus Materialien der Umgebung gebauten, waren sehr einfach, die Aussicht dafür umso grandioser.

Zebra Nashorn im Krüger Nationalpark Elefant Giraffe

Am nächsten Morgen ging es früh weiter nach Mohlabetsi in der Nähe von Hoedspruit. Trotz der fehlenden Straßenschilder waren wir pünktlich zum Mittagessen da, idyllisch unter Bäumen mit Aussicht auf ein paar Giraffen – traumhaft. Der Nachmittag brachte Regen, der uns aber nicht von einer Pirschfahrt in offenen Jeeps abhielt. Elefanten kamen uns ganz nah mit ihren Rüsseln und als Krönung der Fahrt sahen wir sechs Löwinnen auf Beutesuche.

Nach einem weiteren Tag mit Pirschfahrten und tollen Tiererlebnissen fuhren wir weiter zum Cheetah Project. Dort wurde uns auf einer geführten Tour die Geparden Anlage gezeigt und wir erfuhren viel über das dortige Projekt. Z.B. werden dort kranke Geparde und andere Wildtiere gepflegt und verwaiste Tiere aufgezogen.

Abstecher nach Swaziland

Am Morgen ging es los nach Swaziland. Trotz der Gerüchte, die besagten, dass die Einreise sehr lange dauern soll, kamen wir in 45 Minuten durch die Kontrolle.

Swazikunst im MuseumsdorfDie Landschaft ließ vermuten, dass wir uns in der Schweiz oder Österreich befanden, die Tiere holten uns aber in die Realität zurück. Für die Mittagspause fanden wir ein nettes Restaurant mit herrlichem Blick auf die Landschaft Swazilands und auch mit kleinen Geschäften für Swazi Handwerkskunst.

Am Nachmittag erreichten wir die Hauptstadt Mbabane auf einer vierspurigen beleuchteten Autobahn – Irrsinn mitten in Afrika.
Zum Hotel führte eine traumhafte Strecke durch die Wälder Swazilands, herrlich gelegen. Und dann die Abzweigung zum Foresters Arms Hotel – mitten im Wald in der Abgeschiedenheit der Natur. Von außen wirkt das kleine Hotel wie eine Unterkunft  im Schwarzwald oder Bayerischen Wald. Ein leckeres 9-Gänge Abendessen erwartete uns in einem sehr gemütlichen Restaurant – ein wirklich schöner Abschluss des langen Tages.

Der nächste Tag begann mit der Besichtigung einer kleinen Ausstellung von Swazikunst, überwiegend aus Steinen gefertigt. Ein netter kleiner Botanischer Garten mit einem wunderschönen riesigen Jacarandabaum in voller violetter Blüte rundete den Besuch ab.

Zurück in Südafrika gelangten wir zur Shayamoya Lodge. Sie liegt auf einem Hügel mit einem wunderschönen Rundblick auf den Pongola-Lake und Swaziland. Gemütlich ließen wir den Nachmittag ausklingen, bis es am Abend ein leckeres Braai (südafrikanisch für Grillen) am Lagerfeuer und unter den Sternen Südafrikas gab.

Am nächsten Morgen gingen einige Teilnehmer der Gruppe auf eine Pirschfahrt im Pongolo Game Reserve, dem ältesten Nationalpark in Südafrika. Es war eine recht ruhige Fahrt mit vielen Antilopen, Warzenschweinen und Giraffen, aber leider keine Nashörner oder anderes Großwild.  Am späten Nachmittag ging es auf eine ganz andere Pirschfahrt – nämlich mit einem Boot auf den Pongoloriver. Eine tolle Atmosphäre auf dem Wasser mit Krokodilen, vielen Vögeln und als Höhepunkt eine Nashornmutter mit Baby. Da schmeckte der Sundowner mitten auf dem See besonders gut.

Pirschfahrt auf dem Pongolo Lake Flusspferde im St. Lucia Lake Kaffernbüffel am St. Lucia Lake Zebras am St. Lucia Lake

Der Höhepunkt des nächsten Tages war wie am Tag zuvor eine Bootsfahrt, diesmal auf dem St. Lucia Lake. Krokodile und sehr viele Flusspferde gab es zu sehen, was sind das doch für mächtige Kolosse.

Tierwelt und Strandspaß am Indischen Ozean

Am Indischen Ozean stand für einen Teil der Gruppe eine Whale watching Tour auf dem Programm, der andere Teil fuhr ans Meer zum Cape Vidal.  Ein toller Strand und noch schöneres warmes Wasser mit herrlicher Brandung verlockten förmlich zum Baden, was wir auch gern taten.

Die letzte Etappe der Reise führte uns in Richtung Durban. Auf dem Weg dorthin besuchten wir das Shakaland, ein traditionelles Zuludorf (nachgebaut) mit touristischem Programm, u. a. erlebten wir einen Tanz der Zulus, bei dem auch die Gäste zum Mittanzen eingeladen werden.

Blick auf Durban vom StadionIn Durban fuhren wir mit einer Seilbahn auf das Dach des WM Fussballstadions, in dem auch Deutschland während der WM 2010 gespielt hat, ein fantastischer Ausblick auf die Stadt. Den Nachmittag verbrachten wir entspannt im Summerhill Guest House, bevor es am Abend zum Abschiedsessen ins Cargo Hold im Ushaka Marine World ging. Im Bauch eines umgebauten Schiffes genossen wir ein sehr schmackhaftes Abendessen, direkt neben einem Bassin mit großen Haien und vielen kleinen Fischen.

Nach einem Shopping Vormittag ging es zum Flughafen und wir traten unseren Rückflug an. Hamburg hat seine Südafrika Reisenden wieder und begrüßte uns mit Sonne, aber deutlich kühleren Temperaturen. Eine traumhafte Reise mit eindrucksvollen Erlebnissen ist zu Ende.

Die diesjährige Reise soll nicht unsere letzte Südafrika Tour bleiben. Und deshalb fliegen wir auch 2012 mit Ihnen in das Traumland am Kap. Die genauen Reisedaten stehen noch nicht fest. Wir informieren Sie gern, sobald die Reiseplanung abgeschlossen ist. Lassen Sie sich vormerken für unverbindliche Informationen zur Globetrotter Südafrika Reise 2012.

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