Tunesien – das Land zwischen Meer und Wüste

Jutta HachmannNach Zypern 2008, Andalusien 2009 war es nunmehr die 3. Reise, die Jutta Hachmann im Oktober 2010 mit einer Gruppe von 27 gutgelaunten Gästen durchgeführt hat:

Unser Ziel: HAMMAMET, das 4-Sterne Hotel Les Orangers Beach Resort.
Eine wunderschöne Anlage bestehend aus Haupthaus und mehreren Bungalowgebäuden. Direkt am langen, flach abfallenden feinen Sandstrand gelegen. 12 ha große, sehr gepflegte Gartenanlage mit Swimmingpool. Die Liegen, Auflagen, Sonnenschirme und Handtücher sind am Pool und am Strand inklusive.
Schöne geräumige Zimmer mit und ohne Meerblick, Bademantel inklusive. Ein eigener Reitstall ist vorhanden, diverse Wassersportarten sind durch lokale Anbieter am Strand möglich. Sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Essen vom Buffet. Verführerisch sind die Süßspeisen und leckeren Kuchen. Besonders erwähnenswert das sehr aufmerksame und freundliche Personal, das um jeden Gast sehr bemüht war.

Hammamet liegt malerisch an der gleichnamigen Bucht der Halbinsel Cap Bon und ist die Urzelle des tunesischen Fremdenverkehrs. Die Medina (Altstadt) von Hammamet erreichen Sie mit einer ca. einstündigen Strandwanderung oder mit einem der preiswerten Taxen, die vor dem Hotel stehen. Die Fahrt kostet umgerechnet ca. 2,50 Euro. Auch rund um das Hotel gibt es kleine Restaurants und Geschäfte.
Die Medina in Hammamet lädt zu einem ausgedehnten Stadtbummel ein. Ortsübliche Souvenirs sind Teppiche, Lederwaren, Keramik sowie Gold- und Silberschmuck. AUFPASSEN! Das Handeln ist, neben Fußball, die beliebteste  „Sportart“ der Tunesier. Es gehört zu jeder Art von Geschäft, sei es im Hotelbasar, in den Souks, am Strand, beim Mieten eines Kamels, auf der Straße, dass Sie feilschen und versuchen, den Preis zu drücken.

Die örtliche Reiseleitung bietet ein umfangreiches Ausflugsprogramm an. Empfehlen möchte ich den Ganztagesausflug: TUNIS-KARTHAGO-SIDI BOU SAID. Kosten ca. 35 Euro (inkl. Mittagessen). TUNIS: die fast 2 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt ist modern und wirkt europäisch. Während des Ausflugs bummeln Sie durch die Altstadt, die durch ihr orientalisches Flair an 1001 Nacht erinnert. KARTHAGO: In Karthago wandeln Sie auf den Spuren der Phönizier und Römer. Die Antonius Pius-Thermen, das Amphitheater und die römischen Villen spiegeln eindrucksvoll das römische Imperium wider. SIDI BOU SAID: das malerische, andalusische Dorf liegt auf einem Felsen von Cap Carthage, der hier über 100 m tief zum Mittelmeer abfällt. Seine Bekanntheit in Europa verdankt Sidi Bou Said den Malern Paul Klee, August Macke und Louis Moillet, die während einer Tunesienreise 1914 ihre Eindrücke auf berühmt gewordenen Gemälden festhielten.

Eine persönliche Anmerkung: Wie überall auf der Welt sind touristische Anziehungspunkte immer „überlaufen“. Menschen drängen sich, um nichts zu versäumen. Suchen Sie sich Ihr stilles Plätzchen….Sie werden es finden.

Ebenfalls sehenswert ist der wöchentlich freitags stattfindende Markt in Nabeul. Die Fahrt mit dem Taxi kostet umgerechnet ca. 5,- Euro und lohnt sich auf jeden Fall. Nabeul ist das Zentrum des tunesischen Handwerks. Die Waren werden auf dem Kamelmarkt feilgeboten, dem idealen Platz zum Kauf von Souvenirs.

Mein Fazit: Tunesien ist immer noch ein preiswertes und gastfreundliches Urlaubsland, bietet herrliche Strände und tolle Hotels. Rufen Sie mich an, ich erzähle Ihnen gern noch mehr.

Ein Bericht von Jutta Hachmann aus dem Globetrotter Reisebüro in Finkenwerder.

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