Unbekanntes Land in Polen entdecken: Die Waldkarpaten

„Wo willst du hin?“

Polen_Reumann-Koester_114… wurde ich, Heike Reumann-Koester von Globetrotter Tours gefragt. Auf die Antwort: „In die Waldkarpaten!“ folgten nur ratlose Blicke: „Wo liegt das denn?“. Die Antwort finden Sie im nun folgenden Bericht einer Reise zu pompösen Schlössern, interessanten Hotelanlagen und durch die Geschichte Polens:

Wo liegen die Waldkarpaten?

Die Waldkarpaten klingen toll, aber wo sie liegen, weiß auch ich nicht und sehe mir das erst einmal auf der Karte an: Im Südosten Polens, ganz in der Nähe der Grenze zur Ukraine und Slowakei. Nur wie komme ich da hin? – Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: ab Hamburg mit der Bahn (rund 15 Stunden) oder über entweder Düsseldorf, andernfalls Warschau fliegen.

Ich entscheide mich für die polnische Fluggesellschaft LOT über Warschau. Die Wahl sollte sich als gut herausstellen. In angenehmen eineinhalb Stunden ist die Distanz überwunden. Der Warschauer Flughafen ist sehr modern und übersichtlich. Im Anschluss geht es 35 Minuten weiter mit der Eurolot nach Rzeszow (sprich „Scheschuf“). Rzeszows Flughafen Jasionka hat die zweitlängste Start – und Landebahn Polens! Hier befindet sich das Zentrum der Luftfahrt. Wer hätte vermutet, dass hier das Ausbildungszentrum der zivilen Luftfahrt, viele Firmen der Elektrotechnik und Bildungseinrichtungen für Techniker und Ingenieure lokalisiert sind?

Das pulsierende Leben in Rzeszow

Dort angekommen, fahre ich mit dem Taxi in die Innenstadt. Es ist schon spät, also geht es direkt in mein kleines aber feines Hotel, das Best Western Ferdynand. Den Stadtbummel verschiebe ich besser auf den nächsten Morgen.

So geplant, so getan. Ich erkunde die Festung, das Schloss der Familie Lubumirski, den historischen Marktplatz, das Rathaus, Kirchen und Synagogen. Sehr spannend ist der Wochenmarkt mit einer Vielzahl von Ständen. Hier kann man alles kaufen: Früchte, Obst, Gemüse, Pilze, Honig, Blume, Beeren, Gewürze, alles was man sich nur vorstellen kann, dazu Bekleidung aller Art. Es geht sehr lebhaft zu, die Bevölkerung versorgt sich hier! Bestimmt ein Drittel sind Studenten. Überall sehe ich junge Leute. Die vielen Bars und Cafés haben geöffnet. Abends ertönt Live-Musik aus den Kneipen. Rückblickend ist das Brauhaus mein Favorit. Anschließend gehen wir durch die sehr eindrucksvollen unterirdischen Gänge („Keller von Rzeszow“).

Das Kulturerbe Krosnos

Polen_Reumann-Koester_012Am späteren Abend fahren wir ca. 60 km weiter nach Krosno, der Glas- und Erdölstadt Südpolens. Krosnos Geschichte geht bis ins Mittelalter zurück. Zu der Zeit handelte man hauptsächlich mit Wein. Später stand die aufstrebende Ölindustrie hoch im Kurs. Davon zeugt das Museum des Vorkarpatenlandes unter anderem mit Europas größter Ausstellung von Öllampen und der Geschichte der Beleuchtung im Laufe der Zeit. Außerdem beginnen hier auch zahlreiche touristische Routen.

Die heutige Stadt Krosno ist für die Glasproduktion berühmt. Die Stadt wurde zu dem größten Zentrum Europas für Gebrauchs-, Zier-, Wirtschafts- und Fiberglas. Alle namenhaften Glashersteller lassen hier produzieren (bspw. Zwiesel, Leonardo, Rastal, Schott) – das hätte ich nie vermutet. Sehr eindrucksvoll und aktiv präsentiert wird die Glasherstellung im Zentrum für Glasgeschichte in Krosno. Es lohnt sich! Man kann den Glasbläsern bei der Arbeit zusehen, es sogar selbst einmal versuchen. Die verschiedenen Techniken werden dargestellt und veranschaulicht. Alle Arten und Formen von Glas sind zu finden.

Am Abend wunderschön anzusehen sind der riesige, beleuchtete Marktplatz, die Häuser und die Kirche. Es lohnt sich, hier zu verweilen. Gern wären wir länger geblieben, doch es geht Polen_Reumann-Koester_018weiter ins Hotel Dwor Kombornia. Das wirklich schöne, stilvolle Hotel liegt ca. 10 km von Krosno entfernt. In dieser Gegend hätte ich ein so gut gelegenes Hotel nicht erwartet: Whow – wirklich eindrucksvoll – zu schade für nur eine Nacht. Ein längerer Aufenthalt würde Sinn machen, um wirklich alles zu schätzen und kennen zu lernen.

Das Boutique Hotel Dwor Kombornia

Das Dwor Kombornia ist ein einzigartiges, komfortables Boutique Hotel mit mehreren Gebäuden und in einem riesigen Park gelegen. Die Geschichte des Herrenhauses reicht bis ins 16. Jh. zurück. Dieses Hotel ist eine absolute Überraschung für mich. Es mangelt an nichts. Die gute Küche können wir noch am Abend genießen. Auch das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen lässt keine Wünsche offen. Alle nur denkbaren Annehmlichkeiten wie Schwimmbad, Sauna, SPA mit orientalischer Massage etc. sind vorhanden. Das Hotel ist ca. 50 km vom Flughafen Rzeszow entfernt und stellt sogar einen exklusiven Transfer zur Verfügung. Herz, was willst du mehr?

Demnach hatten wir ein lachendes und ein weinendes Auge, als wir am nächsten Morgen abreisen. Lachend, weil es nach Sanok, der Stadt der Freilichtmuseen geht. Weinend, weil wir gern länger geblieben wären und uns hätten verwöhnen lassen.

Sanok – Der Künstler Zdzislaw Beksinski in der Stadt der Freilichtmuseen

Sanok ist eine der ältesten Städte der Region. Im berühmten Renaissance Schloss befindet sich eine der größten Ikonen Sammlungen Polens. Unser Guide hat uns alle sehr ausführlich gezeigt. Außerdem hat Zdzislaw Beksinski, ein weltbekannter Maler, Bildhauer und Fotograf seine Werke dem Museum vermacht. Dadurch verfügt es über die weltgrößte Sammlung seiner Kunst: mehrere Tausend Gemälde, Reliefs, Skulpturen, Zeichnungen, Druckgraphiken und Fotographien. Dieser Künstler war seiner Zeit sicher weit voraus. Mir war er nicht bekannt, viele seiner Visionen finden wir aber in modernen Sience Fiction Geschichten und Filmen wieder – eigentlich erschreckend realitätsnah!

Im anschließenden Freilichtmuseum wird auf einer Fläche von ca. 38 ha die Kultur der polnischen, ukrainischen Grenzgebiete und des Karpatenvorlandes präsentiert. Man begibt sich auf eine erstaunliche Zeitreise. Sehr spannend ist der galizische Markt. Hier stehen die typischen Häuser und Gewerbe des wirtschaftlichen Lebens einer Stadt der Zeit zwischen dem 19. und 20. Jahrhunderts in Südpolen. Die entsprechend ihrer Funktion ausgerüsteten Häuser vermitteln einen authentischen Eindruck vom Leben der Einwohner und von den Eigenheiten für die speziellen Bevölkerungsgruppen: Polen, Juden und Ukrainer. Für mich hatte es etwas von der Darstellung der Städte zur Zeit der Besiedlung des Westens der USA. Ich fühlte mich in eine ganz andere Zeit versetzt! Es lohnt sich, denn es gibt eine Menge zu lernen und zum Staunen!

Outdoor mit Unimog und Jeep durch die Berge um den Solinastaussee

Am späten Nachmittag treffen wir das Outdoor Team in Sakowczsky, südlich des Solina Stausees. Es geht offroad weiter per Jeep und Unimog in die Berge. Da es die Tage vorher geregnet hat, sind die Wege sehr ausgefahren und so mancher Anstieg wird zum Abenteuer – jedes Mal von den sehr versierten Jungs vom Team gemeistert. Hier in den Bergen genießen wir eine fantastische Aussicht in Richtung Ukraine, bevor es per Auto hinunter in den San Fluss geht! Das macht so richtig Spaß!

Das Team bietet außerdem Abseilen, Trecking, Reittouren und viele andere tolle Outdoor Aktivitäten an. Richtig schön! Puh, das war ein Adrenalin-Kick. Wir haben ordentlich Gesprächsstoff, jeder hat die Fahrt anders erlebt!

Hotel in the middle of nowhere (Arlamow)

Polen_Reumann-Koester_061Mit einer Erbsensuppe aus einer originalen Gulaschkanone gestärkt, fahren wir weiter in den Nachteinbruch nach Arlamow. Einchecken – Besichtigung – geschafft! Arlamow war in früherer Zeit ein Komplex der polnischen Regierung und praktisch ein weißer Fleck auf der Landkarte. Das gesamte Gelände (ca. 40ha) war komplett umzäunt. Hier traf man Staatsgäste, ging jagen oder stellte z.B. über 6 Monate Lech Walesa unter Hausarrest. Heute ist hier ein riesiger Hotelkomplex entstanden, der keine Wünsche offen lässt! In the middle of nohere, mitten auf einem Berg!

Der ****-Hotelkomplex besteht aus zwei Teilen. Einer historischen, fertig renovierten und 41 Zimmer umfassenden Residenz in der wir gastieren und einem 213-Zimmer-Hotel. Nach Fertigstellung wird für das Hotel gelten: nichts, was es nicht gibt. (Sportangebot mit riesiger Sporthalle (Handball, Volleyball, Basketball, Tennis, Kletterwand, Polen_Reumann-Koester_059Fitnessstudio), Schießplätze, Pferde, Teiche zum Angeln, Golfplatz, Skiabfahrten, Hochseilpark, Fahrräder, Kegelbahn, Billard).

Auch für Konferenzen ist das Hotel eindrucksvoll und mit modernster Technik ausgestattet. Ein Patio (überdachter Innenhof, 2.288m² groß) ist variabel gestaltbar. Ein reichhaltiges SPA/Wellnessangebot mit verschiedenen Schwimmbädern rundet alles ab. Ob auf Einzel-, Familien-, Gruppen- oder Businessgäste, alles ist perfekt eingestellt. Und die Anreise kann sogar auf dem eigenen Hubschrauberlandeplatz erfolgen.

Fehlt noch etwas? Ich glaube nicht. Alle Gäste sind herzlich willkommen: Familien, Einzelgäste, Gruppen – jeder wird etwas für sich entdecken! Vom Urlaub bis zur Tagung.

Ein Hotel im Schloss in Krasicyn

Nach einer Übernachtung in sehr schönen, neuen Zimmern genießen wir ein großartiges Frühstück mit überwältigender Aussicht auf die umliegende Landschaft und fahren nach Krasiczyn zur Palast- und Hotelbesichtigung.

081Schlosshotel KrasicynDas Schloss der Familie Saphieha in Krasiczyn ist ein polnisches Renaissanceschloss. Es befindet sich inmitten eines alten Parks und ist von außen toll anzusehen. Das Schlossgebäude und die Wände stellen die allgemeine Weltordnung dar. An den vier Eckpfeilern befinden sich unterschiedliche Basteien, die entsprechend gewidmet sind: Gott, dem Papst, dem König und dem Adel. Die Wandmalereien außen sind aus Kratzputz in Sgraffitotechnik hergestellt. Es sind Darstellungen römischer Kaiser, polnischer Könige, bedeutender Persönlichkeiten und Jagdszenen. Der gesamte Palst wurde im Krieg von innen zerstört, also ist kein originales Mobiliar mehr zu sehen. Die Kapelle im Gottesturm wird mit der Sigismundkapelle im Königsschloss Wawel in Krakau verglichen. Sie wurde auch schon restauriert und renoviert und wird für Hochzeiten genutzt. Im Schloss selbst gibt es heute ein Hotel, ein Restaurant und eine Galerie. Leider hatten wir keine Gelegenheit, das Hotel näher anzuschauen aber der Schlosspark für sich ist schon prächtig.

Geschichtsstunde: Przemyśl von den Weltkriegen geprägt!

Weiter geht es nach Przemyśl – der ältesten Stadt der Region. Przemyśl war einer derPolen_Reumann-Koester_072 wichtigsten Punkte im 1. Weltkrieg zur Verteidigung gegen Russland. Während des 2. Weltkrieges wurde die Stadt durch die deutsch – russische Grenze geteilt. Bis heute kann man die Festungen der sogenannten Molotow Linie besichtigen. Die ehemalige Grenzstadt ist wie erwartet durch ihre Multikultur geprägt: römisch – katholisch, griechisch – katholisch, eine Stadt der Kirchen. Wir haben einige besichtigt und sind von der prachtvollen, reichhaltigen Ausstattung mehr als beeindruckt!

Auch trafen wir den braven Soldaten Schwejk …

Polen_Reumann-Koester_069… der uns durch die Festung Przemyśl, eine der Größten in Europa nach Antwerpen und Verdun, führt und erzählt:

„Sie wurde drei Mal belagert, aber nie direkt eingenommen. Die Festungen machen großen Eindruck auf uns, liegen teilweise direkt an der ukrainischen Grenze. Aus Sicherheitsgründen sollte man dort nicht ohne ortskundigen hingehen, denn es gibt offene, ungesicherte oder ungekennzeichnete Brunnen und Schächte.“

Mit Taschenlampe bewaffnet ging betreten wir die unterirdischen Gewölbe und erkunden die alten Gräben und Wälle. Es war sehr spannend, Geschichte live zu erleben, auch unter dem Aspekt der Zeit, in der diese Festungen erstellt wurden.

Nicht vergessen darf man in diesem Zuge, den Soldatenfriedhof zu besuchen. Es ist erschreckend, wie viele Soldaten aus beiden Weltkriegen hier und in der Umgebung ihr Leben gelassen haben. Hut ab vor der Kriegsgräberfürsorge, die diese Friedhöfe auch heute noch pflegt.

Palast und Krypta von Sieniawa – im Reich des Adel

Sehr nachdenklich fahren wir weiter und erreichen am späten Nachmittag Sieniawa. Eine Palastanlage der Adelsfamilien Sieniawski und Czartoryski. Auch hier gibt es eine Hotelanlage und ein Restaurant in den alten Gemäuern, die sehr prächtig und einzigartig renoviert sind. Uns wurde die wechselvolle Geschichte im Laufe der Jahrhunderte näher gebracht. In der riesigen und vor allem gut gepflegten Parkanlage kann ich etwas von dem nachempfinden, wie die Familien früher vielleicht lebten. Um die Seele noch besser baumeln zu lassen gibt es Sportanlagen, Fahrräder und die Möglichkeit zu reiten. Am Abend fühlen wir uns einmal wie Adlige bei stilvollem Essen mit historisch gekleidetem Servicepersonal. Sehr beeindruckend!

Für ganz neue Eindrücke sorgt am nächsten Morgen die Begehung der Krypta. Alle Nachkommen der Familie sind dort beigesetzt worden. Wir hörten viele Geschichten und Familiengeheimnisse.

Einzigartiges Orgelkonzert in der Bernhardiner-Basilika in Lezajsk

Weiter geht es nach Lezajsk zur Besichtigung der Bernhardiner-Basilika. Ein Mönch begleitet uns. Die Zisterzienserabtei aus dem 17. Jh. ist umgeben von einer Wehrmauer und etlichen Türmen. Dazu gehört die Spätrenaissancekirche mit dem Gnadenbild der tröstenden Muttergottes. Unser größtes Ereignis ist ein legendäres Orgelkonzert in toller Akustik!

Die reiche Innenausstattung der Basilika im Stil der späten Renaissance umfasst ein europaweit einzigartiges Ensemble von drei Orgeln aus der Übergangszeit vom 17. zum 18. Jahrhundert. Zwei Instrumente befinden sich in den Seitenschiffen und das Hauptinstrument im Mittelschiff. Diese Orgel gilt als die größte in Europa und man bemüht sich um den Status des UNESCO-Weltkulturerbes. An der Orgel können bis zu drei Organisten gleichzeitig spielen! Jedes Jahr kehrt das internationale Festival der Orgelmusik hier ein.

Lancut – eine Schnappsbrennerei zum Abschluss www.zamek-lancut.pl

Ganz erfüllt geht es weiter nach Lancut. Hier besichtigen wir die Schnapsbrennerei Lancut Liköre, Rosolis. Nach einigen Likörchen und Bränden und einem Einkauf fahren wir zum Residenzschloss!

Das Schloss ist wohl eine der schönsten luxuriösen, aristokratischen Residenzen in Polen. Im 18. Jh. lies Izabela Lubomirska die Festung zu einer Schloss- und Parkanlage umbauen. Heute ist das Schloss für seine überwältigende Inneneinrichtung mit wertvollen Sammlungen an Kunst, Ikonen und Kutschen berühmt. Die Schlossanlage ist von einem malerischen Park im englischen Stil umschlossen. Dieser Ort ist ein Erlebnis. Leider haben wir viel zu wenig Zeit, alles umfassend zu besichtigen und aufzunehmen. Dazu ist es einfach viel zu viel. Hier könnte man Tage verbringen. Einen großen Stellenwert nimmt das Kutschenmuseum ein. Die Stallungen und Gebäude liegen ca. 300 m vom Schloss entfernt. Sie wurden 1892 gebaut, die Kutschenhalle entstand 1902. Es stehen hier 55 Kutschen. Einfach unvorstellbar!

Viel zu schnell ist die Zeit herumgegangen und wir müssen uns wieder verabschieden. Zurück geht es nach Rzeszow, ins GrandHotel Bristol.

Das Hotel ist ein luxuriöses 5 Sterne Hotel mit 70 komfortablen Zimmern, jedes in einem individuellen Design. Leider können wir die Konferenzräume nicht besichtigen, da dort gerade eine polnische Hochzeit stattfand. Sehr pompös, laut und mit einem einmaligen Feuerwerk am späten Abend. Toll, dass wir das erleben durften. Es wurde an nichts gespart!

Leider müssen wir am nächsten Morgen die Heimreise antreten. Wir verabschieden uns schweren Herzens aus einer einmaligen Region Polens. Kommen und staunen Sie, was in Polen alles möglich ist! Hier ist das Leben! Wenn auch Sie eine Reise in unendektes Land machen möchten, infomiere ich Sie gerne über Gruppereisemöglichkeiten oder berate über die Einzelziele meiner Reise! Sie finden mich im Team von Globetrotter Tours.

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