Welcome to the fabulous Las Vegas

Las Vegas Airport

Las Vegas Airport

Ich war mit einer FTI-Gruppe aus Deutschland und Österreich in Las Vegas. Mit United Airlines flogen wir netterweise über Chicago in der Economy. Das brachte allerdings nur nach vorne 12 cm mehr Beinfreiheit und das Bordentertainment fand nicht in der Rückenlehne, sondern nur auf großen Bildschirmen statt. Der Service blieb abhängig vom Personal, das einen gerade bediente.

Der Transfer vom Flughafen zum Hotel Venetian dauerte nur ca. 20 Minuten. Der erste Blick auf den Las Vegas Strip bei Nacht war einfach gigantisch! Es folgte der Bezug der Zimmer. Was heißt hier Zimmer? Tanzsäle! So viel Platz für nur eine Person mit ein klein wenig Gepäck. Einfach riesig! Doch sollte ich schon ins Bett gehen? Natürlich nicht! Gegen den Jetlag gab‘s erst einmal einen richtigen amerikanischen Cheeseburger mit Beilagen und natürlich eine Pepsi Cola – mit mehr Eis als Pepsi: Ach ja – wir sind ja in den USA. Das mit dem Eis in den Getränken kriegen wir dann in Zukunft noch anders geregelt. Während eines Verdauungsspaziergangs auf dem Strip lasse ich den Tag mit dem allabendlichen Vulkanausbruch am Mirage Hotel ausklingen.

Der erste Tag: mit Jetlag viele Hotels erkunden

Nach einer von der Zeitumstellung unruhigen Nacht Treffen wir uns an der Rezeption, um zum gemeinsamen Frühstück zu fahren. Es ist nicht zu glauben: Die ersten sitzen schon wieder an den einarmigen Banditen im Kasino. Oder sind es die letzten? Nachdem wir die Leckereien am Frühstücksbuffet genossen haben, hören wir der offiziellen Begrüßung durch FTI, Las Vegas zu und starten die Hotelbesichtigung. Von den Zimmern aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Wasserfontänen des Hotels Bellagio oder den Strip und dessen Hotelbauten auf der anderen Seite. Wir begutachteten das reichhaltige Angebot an Restaurants, Bars und natürlich allem weiterem, was für einen Las Vegas Besucher wichtig ist.

Größtes Hotel – meiste Musik in Las Vegas‘: MGM Grand

Nach einer kleinen Rundfahrt über den Strip kommen wir im größten Hotel Vegas‘ an: dem MGM Grand Hotel & Casino mit 5.734 Betten. Beim Betreten der Lobby schallt einem eine Geräuschkulisse entgegen, die einfach nur nervig ist! Die Zimmer scheinen alle etwas flach, haben also keine große Deckenhöhe. Die Führung durch das Innenleben des Hotels zeigt uns viele, viele Restaurants, Geschäfte und natürlich ein sehr großes Kasino. Überall bewegen sich Massen von Menschen in großer Unruhe und immer wieder beschallt uns Musik aus allen Richtungen sogar bis in die Fahrstühle. Das Hotel ist etwas für unternehmungslustige Geäste, die das Vergnügungsangebot voll ausschöpfen möchten. Ansonsten ist das Wohl dem, der Oropax dabei hat. Beeindruckend im Haus sind die Auftritte der vielen Stars, wie z.B. David Copperfield und Lady Gagga in diesem Sommer! Cirque du Soleil ist auch mit dabei und man kann, wenn auch ohne die Klitschko Brüder, Boxkämpfe sehen!

MGM Hotel und David Copperfield

MGM Hotel und David Copperfield

Eher günstig als ägyptisch-anmutig: Das Luxor

Auf der anderen Straßenseite erwartete uns das, im Stile einer Pyramide gebaute, Hotel Luxor. Hier habe ich mit meiner Frau vor vielen Jahren bereits einmal gewohnt. Im Vergleich zu den anderen Hotels vom heutigen Tage fällt das Haus jedoch stark ab. Innen ist es sehr wuselig und schummrig. Man merkt, dass das Haus in die Jahre gekommen ist. Renovierungsarbeiten sind dringend nötig. Die Zimmer im Haupthaus sind schon sehr einfach. Wenn man für wenig Geld nur übernachten will und ansonsten unterwegs ist, dann findet auch dieses Haus seine Gäste. Ein Tipp: Die Zimmer im Tower sind um einiges schöner und gemütlicher. Außer diverser Bars und Restaurants findet man im Hotel ein Theater für Shows und die Ausstellung Bodies – The Exhibition – bei uns bekannt als Körperwelten.

Elegante Gärten, Fontänen & Farben: Das Bellagio

Weiter ging es zur letzten Hotelbesichtigung des Tages ins Hotel Bellagiomit seinen Wasserfontänen, die ab nachmittags alle 30 Minuten und abends mit Beleuchtung die Touristen erfreuen – Wasser und klassische Musik, eine nette Kombination und absolut sehenswert. Das Hotel beeindruckt mit fast 4.000 Betten im italienischen Flair. Beim Betreten der freundlichen und hellen Hotellobby fallen einem die vielen Farben und italienischen Dekorationen auf. Im Hintergrund erblickt man schon einen sehr schön dekorierten überdachten Garten mit Unmengen an Blumen – ein Fest für die Sinne! Ein wenig Zeit zum Verweilen in diesem Garten ist ein Muss! Das Restaurant wirkt dann aber ein wenig nüchtern und dunkel. Die Auswahl am Buffet ist wiederum sehr gut und überaus schmackhaft. Die Zimmer haben mir sehr gut gefallen. Sie machen einen sehr gemütlichen Eindruck, auch durch ihre unterschiedliche und frische Farbgebung. Da fühlt man sich sehr wohl. Zimmer mit Blick auf die Fontänen sind gegen Aufpreis möglich. Besonders schön sind im Bellagio die Suiten, ganz besonders die sogenannten Ecksuiten, die riesig groß und wahnsinnig wohnlich sind! Das ist Wohnen in Las Vegas auf höchstem Niveau.

Mit dem Gondoliere durchs Hotel: Das Venetian

Da der Nachmittag zur freien Verfügung stand, nutzte ich diese Zeit, um die „Wassermusik“ zu genießen und einen Bummel entlang des Strips zurück zum Venetian zu machen. Am Abend fand dann die offizielle Führung durch das Venetian statt. Ein Hotel, das dem Thema Venedig gewidmet ist. Es besteht die Möglichkeit mit einer Gondel inkl. singendem Gondoliere im Hotel auf einem nachgebauten Kanal zu fahren, der bis vors Hotel und unter dem Nachbau der Seufzerbrücke entlang führt. Auch das Venetian verfügt über ca. 4.000 Betten in großen Wohntürmen. Dazwischen findet man das riesige Casino, verschiedene Restaurants, einen Nachtclub und das Musicaltheater in dem während meines Aufenthalts Rock of Ages lief. Das Shoppingcenter gehört mit zu den größten in Vegas – hier kann man auch in der heißen Sommerzeit herrlich „unterkühlt“ shoppen gehen oder in einem der vielen Restaurants gemütlich speisen.

Mit dem Heli über den Canyon

Für unsere FTI-Gruppe gab es ein tolles Abendessen im Buddy V, einem Szenerestaurant nach italienischer Art. Begrüßt wurden wir dabei von einem der bekanntesten Köche der USA, einem absoluten Fernsehstar, sozusagen das Gegenstück zu Tim Melzer oder Alfons Schubeck. An diesem Abend eröffnete er ein neues Restaurant und die Schlange derer, die da hin wollten, war gigantisch.

Nach dem leckeren Abendessen brachte uns der Transferbus zum Heliport der Firma Maverick. Trotz Übergewicht durch das tolle Abendessen starteten die Hubschrauber mit uns (max. sechs Personen pro Heli) zu einem atemberaubenden Flug entlang des Strips in Vegas. Die 15 Minuten Flugzeit vergingen viel zu schnell. Der Ausblick auf das Lichtermeer war einfach genial. Kein Wunder, dass fast alle nach dem langen Tag bei der Rückkehr ins Hotel total müde in ihre Betten fielen. Einige Unentwegte bummelten noch durchs Kasino – aber das war doch die Ausnahme.

Der zweite Tag beginnt: Heliflug über den Grand Canyon

Morgens um 05:00 geht der Wecker (nach bereits mehrmaligen Aufwachen in der Nacht durch die Zeitverschiebung !) – wer steht denn bitte schön freiwillig so früh auf? Wir, weil es an diesem Morgen zum Rundflug über den Grand Canyon ging!

Also ab zum Frühstück und durchs schon wieder gut besuchte Kasino im Venetian! Nach ca. einer Stunde gesundem Busschlaf erreichen wir den außerhalb von Vegas liegenden kleinen Flughafen. Von hier aus starten die Helikopter und kleineren Flugzeuge ihre Rundflüge über den mächtigen Grand Canyon. Wieder ging es durch die Kontrolle des Eigengewichts (keine Veränderungen zum Vorabend mit dem Heliflug ;-)). Um 09:00 startet unsere kleine Cessna mit nur 16 Personen. Wie schön – ich habe einen Fensterplatz mit sehr viel Beinfreiheit und natürlich einen grandiosen Ausblick auf den Hooverdam und später dann auf den Grand Canyon. Was kann schöner sein als diesen mächtigen Canyon aus der Luft zu sehen und ganz viele Fotos zu machen. Magenprobleme vom hüpfenden Flieger? Ich hatte gar keine Zeit dazu: gucken und immer wieder gucken und Fotos machen (ok einige hatten wohl doch zu viel Zeit, darüber nachzudenken, wie sich ein hüpfender Flieger anfühlt). Eine phantastische Reise – die Empfehlung für einen Las Vegas Aufenthalt. Viel zu schnell war der Flug dann zu Ende und wir landeten wieder sicher auf unserem kleinen Flughafen.

Hell und freundlich: Das New Tropicana Las Vegas

Im Zentrum Las Vegas‘ stand die nächste Hotelbesichtigung in einem der Highlight-Hotels, dem New Tropicana Las Vegas, an. Der helle große Hotelbau ist von außen eher unscheinbar. Er liegt am südlichen Ende des Strips, direkt gegenüber vom MGM. Das im vergangenen Jahr frisch renovierte Haus ist von innen sehr freundlich und angenehm gestaltet. Helle Räumlichkeiten sind mit Farbspielen durchsetzt. Das ebenfalls helle Kasino gefällt mir schon beim Eintritt! Auch der Restaurantbereich ist sehr gemütlich eingerichtet und das Buffet ist wirklich sehr gut, davon konnten wir uns bei der Einladung zum Mittagessen selbst überzeugen – und das ganze ohne fette Burger oder ähnlichem Fastfood.

Die Zimmer sind groß und in freundlichen, hellen Farben gehalten – der Wohlfühlfaktor ist groß! Es gibt auch neun Suiten, die über zwei Etagen gehen, sehr großzügig gestaltet sind und getrennte Eingänge auf der jeweiligen Etage besitzen – sehr schön, aber auch nicht gerade günstig (500,- bis 700,- US-Dollar die Nacht) Vom Preis/Leistungsverhältnis ist dieses Hotel das Angebot für Vegas!

Shopping-Nachmittag – Rock-Musical im Venetian am Abend

Der Rest des Nachmittages stand zur freien Verfügung, was die einen zum Powershopping etwas außerhalb von Vegas nutzten und die „älteren“ Herren der Gruppe zu einem ausgiebigen Bummel über den Strip mit vielen Fotopausen. Am Abend ging es dann ins Treasure Island Hotel zum Abendessen. Danach erwartete uns das Musical Rock of Ages im Venetian Hotel. Rock pur aus den 80er Jahren – laut, aber eine tolle, fetzige Musik mit richtig guten Stimmen der Darsteller!

Vor dem Riesenrad: Das Flamingo Las Vegas

Heute fand unser Frühstück am wirklich schönen Buffet im Flamingo Las Vegas statt. Nach der Stärkung ging es dann auf Hotelinspektion. Das Flamingo ist zwar nicht mehr das neueste Hotel, aber überwiegend noch gut in Schuss – das Preis/Leistungsverhältnis ist absolut ok. Geht man aus dem Hotel, kommt man in eine kleine Einkaufsmeile, die auch direkt zur neuen Attraktion in Las Vegas führt: dem im Moment wohl größten Riesenrad der Welt. Es ist ein wirklich imposantes Konstrukt. Leider gab es die Zeit nicht her, damit eine Runde zu drehen, aber der Ausblick vom höchsten Punkt muss schon super sein!

First-Class im Encore at Wynn Las Vegas & Wynn Las Vegas

Weiter ging es zur nächsten Hotelbesichtigung in welche der wohl schönsten Hotels Las Vegas‘, dem Encore at Wynn Las Vegas und dem Wynn Las Vegas. Beide sind absolute First-Class-Unterkünfte und liegen am nördlichen Teil des Strips bereits auf dem Weg nach Downtown. Von außen sind es sehr große Hotelbauten, aber sie besitzen viele innere Werte. Die Gestaltung der Hotellobby ist ein Augenschmaus. Viele helle, angenehme Farben lassen einen sofort spüren, dass man hier um das Wohl der Gäste bemüht ist. Lichtdurchflutete Passagen mit allerlei Pflanzen und freundlich eingerichtete Restaurants – eine sehr entspannte und angenehme Atmosphäre.

Hochzeit mit Elvis Presley in der Graceland Chapel

Nach einem sehr schmackhaften Buffet zum Mittagessen ging es weiter in Richtung Downtown. Im Programm stand zuerst einmal die Graceland Chapel, eine der vielen Heiratskirchen in Vegas, aber dank Elvis Presley auch die bekannteste.

Von außen ist die Kapelle sehr unscheinbar und von innen sehr nüchtern (ist das ein Ort für eine Hochzeit?), aber dafür begegneten wir Elvis Presley oder besser gesagt einem Double und der war richtig gut! Es wurde eine Scheinhochzeit mit Teilnehmern aus der Gruppe arrangiert, damit wir einmal sehen konnten, wie so eine „Hochzeit“ aussehen kann. Interessant ist es schon, das wahnsinnig viele Vermählungen hier übers Jahr stattfinden und auch der gesamte Papierkram übernommen wird (natürlich gegen Gebühr), so dass man dann in Deutschland sehr leicht die Heirat endgültig regeln kann.

Die Geschichte der Mafia und Prohibition im Mob Museum

Danach ging es weiter nach Las Vegas Downtown mit einem Besuch des Mob Museums. Hier konnten wir uns mit der bewegten Geschichte der Mafia und der Prohibition in den USA beschäftigen. Dass es dann allerdings einen Raum gibt, in dem auch Kinder und Jugendliche mit einem Revolver auf flüchtende Verbrecher schießen können, das gehört wohl wieder einmal zu der „besonderen“ Geschichte der USA! Für uns in Deutschland ist das nur sehr schwer nachzuvollziehen.

Der Cirque du Soleil als krönender Abschluss

Wir hatten etwas Freizeit und danach ging es auf die Schnelle ab zum Abendessen ins Triple George. Vom Stil ist es irisch angehaucht und das Bier war auch sehr gut! Das Abendessen stand ihm in nichts nach. Nun ging es im Eiltempo zurück in unser Hotel Venetian, umziehen und schon wieder unterwegs zum Besuch des Cirque du Soleil. Ein krönender Abschluss für diese Reise mit einer wunderschönen Abendveranstaltung und einem tollen Programm!

Der Abreisetag

Wir genossen ein letztes Frühstück in Vegas bis uns der Transferbus abholte und zum Flughafen fuhr; genossen noch einen letzten Blick vom Hotel auf die Stadt. Check-in: super – United hatte bereits alles perfekt vorbereitet. Bei den Sicherheitskontrollen herrschte eine entspannte Atmosphäre und mit Verspätung ging es dann ab nach Chicago. Hier sind die Wege für den Rückflug sehr kurz, nur ca. 10 Min. von der Ankunft bis zum Abfluggate, ohne weiteren Kontrollen. Der lange Nachtflug zurück nach Frankfurt war aufgrund der Economy Plus Sitze recht angenehm. – Hello again! – Zurück in Frankfurt/Deutschland. Und im Globetrotter Reisebüro in Hamburg, Neugraben bin ich, Michael Zart, für weitere Fragen und Auskünfte gerne für Sie da! Bis sie vorbeikommen, stöbern sie in der Galerie unten noch in einigen weiteren Bildern meiner Reise.

Ein Gedanke zu “Welcome to the fabulous Las Vegas

  1. Jacqueline

    Hach, da kommen Erinnerungen hoch! Ich war vor ca. 3 Jahren in Las Vegas, während eines Sprachaufenthaltes in Los Angeles. Wir fuhren aber zuerst zum Gran Canyon und danach erst nach Las Vegas. Dort waren wir im Treasure Island, ein günstiges aber gutes Hotel. Ich hoffe, irgendwann mal wieder nach Las Vegas zu gehen, es gibt so viel zu sehen da! Toller Beitrag, danke!

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