Hurtigruten – Norwegen pur mit dem Postschiff

Von der Liebe zum ruhigen Norden Europas

MS Finnmarken

MS Finnmarken

Als großer Skandinavien Liebhaber, habe ich mich sehr gefreut, mit Hurtigruten die Norweger und die Naturschönheiten des Landes hautnah zu erleben. Wer mit Hurtigruten reist, sollte die Ruhe zu schätzen wissen, denn Entertainment wird auf den Schiffen praktisch nicht geboten. Es gibt nur abends in der Bar musikalische Untermalung und ab und zu einen thematischen Vortrag wie zum Beispiel übers Nordlicht. Ein gutes Buch und ein Fernglas gehören unbedingt ins Reisegepäck.

Vom Panorama-Salon kann das Vorbeiziehen der Küste genossen werden. Wir waren auf der MS Finnmarken unterwegs, die zur neuen Generation der Hurtigruten Schiffe gehört und als einziges Schiff einen Swimmingpool an Deck hat. Der Whirlpool befindet sich gleich daneben. Natürlich gibt es auch eine Sauna, ein Fitnesscenter und einen Shop an Bord. Es kommen gerne im Sommer während der Liegezeit norwegische Kinder zum Baden an Bord oder es werden Geburtstagsgäste ins Café eingeladen. Kurz vorm Ablegen sind dann alle wieder weg.

Die Hurtigruten sind die Verbindungsader die ganze norwegische Küste hoch. Viele Orte wären auf anderem Wege schwer zugänglich. Es ist selbstverständlich, dass nur Norweger auf dem Schiff arbeiten.

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Welcome to the fabulous Las Vegas

Las Vegas Airport

Las Vegas Airport

Ich war mit einer FTI-Gruppe aus Deutschland und Österreich in Las Vegas. Mit United Airlines flogen wir netterweise über Chicago in der Economy. Das brachte allerdings nur nach vorne 12 cm mehr Beinfreiheit und das Bordentertainment fand nicht in der Rückenlehne, sondern nur auf großen Bildschirmen statt. Der Service blieb abhängig vom Personal, das einen gerade bediente.

Der Transfer vom Flughafen zum Hotel Venetian dauerte nur ca. 20 Minuten. Der erste Blick auf den Las Vegas Strip bei Nacht war einfach gigantisch! Es folgte der Bezug der Zimmer. Was heißt hier Zimmer? Tanzsäle! So viel Platz für nur eine Person mit ein klein wenig Gepäck. Einfach riesig! Doch sollte ich schon ins Bett gehen? Natürlich nicht! Gegen den Jetlag gab‘s erst einmal einen richtigen amerikanischen Cheeseburger mit Beilagen und natürlich eine Pepsi Cola – mit mehr Eis als Pepsi: Ach ja – wir sind ja in den USA. Das mit dem Eis in den Getränken kriegen wir dann in Zukunft noch anders geregelt. Während eines Verdauungsspaziergangs auf dem Strip lasse ich den Tag mit dem allabendlichen Vulkanausbruch am Mirage Hotel ausklingen.

Der erste Tag: mit Jetlag viele Hotels erkunden

Nach einer von der Zeitumstellung unruhigen Nacht Treffen wir uns an der Rezeption, um zum gemeinsamen Frühstück zu fahren. Es ist nicht zu glauben: Die ersten sitzen schon wieder an den einarmigen Banditen im Kasino. Oder sind es die letzten? Nachdem wir die Leckereien am Frühstücksbuffet genossen haben, hören wir der offiziellen Begrüßung durch FTI, Las Vegas zu und starten die Hotelbesichtigung. Von den Zimmern aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Wasserfontänen des Hotels Bellagio oder den Strip und dessen Hotelbauten auf der anderen Seite. Wir begutachteten das reichhaltige Angebot an Restaurants, Bars und natürlich allem weiterem, was für einen Las Vegas Besucher wichtig ist. Weiterlesen

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Eis, heiß und die Unterirdischen

Island, die Begegnung mit der Schöpfung und mit Skurrilem fasziniert seine Besucher

Island Reise mit MOTTOUREN

Unsere Reise nach Island starten wir in Hamburg. Über 500 km, vorwiegend auf der Landstraße, trennen uns von der Nordspitze Dänemarks.

Auf dem Campingplatz von Hanstholm übernachten wir, wie viele andere auch, bevor wir am nächsten Tag in See stechen. Wir nehmen die Gelegenheit wahr dem Ort noch einen Besuch abzustatten und besichtigen die Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg, die sich in den Dünen befinden.

Island-22 Am Morgen sind wir rechtzeitig am Fährterminal und reihen uns in die Schlange der Islandreisenden ein. Es geht recht zügig voran. Motorräder festlaschen, zur Rezeption und dann Kabinen beziehen.

Die zweieinhalbtägige Überfahrt nach Island verläuft dieses Mal ausgesprochen ruhig, erscheint fast wie eine Kreuzfahrt. Dabei kann es hier schon ganz anders zur Sache gehen. Schon einmal hatten ein paar Kollegen und ich den Speisesaal fast alleine für uns. Nicht umsonst gilt dar Nordatlantik nicht als das bevorzugte Kreuzfahrrevier.Nach gut 31 Stunden erreichen wir Tórshavn, die Hauptstadt und den wichtigsten Hafen der Färöer Inselgruppe. Den kurzen Aufenthalt auf den Färöer nutzen wir zum Beinevertreten. Ein paar Schritte sind es nur zu den Geschäften im Hafen, nur wenig weiter ist es zur historische Festungsanlage Skansin mit ihrem Leuchtturm. Doch dann tönt die Schiffsirene und alle hasten zurück an Bord.

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Urlaub in Postkartenmotiven: Die Seychellen

Jeder Tag meiner unvergesslichen Reise beginnt und endet mit einem Postkartenmotiv: Weiße Strände, satter grüner Dschungel und uralte Schildkröten, die Ihr Leben im hohen Alter von teils über 100 Jahren genießen! Ich bin auf den Seychellen, eine 115 Inseln und Atolle umfassende Inselgruppe. Nur die größeren sind bewohnt. Dazu zählen Mahé, Praslin und La Digue. Die vielen kleinen Inseln drum herum kann man gut auf einem Tagesausflug erkunden!

Anse D’Argent oder einsame Traumstrände erkunden

Und alle von Ihnen verzaubern mit ihren traumhaften Stränden. Obwohl Sie auch an den hoteleigenen oftmals nur alleine oder mit vier bis sechs Personen liegen, gibt es noch viele, zum Teil einsame Strände zu entdecken. Hierfür empfehle ich unbedingt einen Mietwagen für ein paar Tage zu buchen!

Das selber-Fahren vor Ort ist kein Problem, es geht alles sehr gemütlich voran!

Den Traumstrand schlechthin, den jeder bestimmt schon mal im Zusammenhang mit den Seychellen gesehen hat, ist der Anse D‘Argent auf La Digue. Die Insel La Digue bietet sich für einen Tagesausflug oder für ein bis zwei Übernachtungen an. Als Hotel empfehle ich hier das Hotel Le Domaine de L´Orangeraie 5*. Ein schönes fünf-Sterne-Hotel, dass sich nur wenige Minuten zu Fuß vom Fähranleger befindet. Auf der Insel selbst bewegt man sich am besten zu Fuß, per Fahrrad oder Ochsenkarren. Nach Praslin und La Digue gelangt man mit der Fähre ab Mahé.

Die Anreise ohne Jetlag: Nur 2 Stunden Zeitverschiebung

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Die Projektreise unser Azubis auf Mein Schiff 1

MeinSchiff1

MeinSchiff1

Wir Globetrotter Azubis Evelyne DodemanGeorg Wilhelm Schmidt, Sarah Pieper und Lisa Alexandra Puls waren Teil eines Projektreiseteams der Handelsschule Berliner Tor. Es ging zum ersten Mal auf ein großes Kreuzfahrtschiff: Die Mein Schiff 1 von TUI Cruises. Hier beschreiben wir unsere Erlebnisse:

Tag 1 – Die Reise kann beginnen!

Endlich geht es los. An einem Sonntagmorgen starten wir ab Hamburg in ein kleines Abenteuer auf die Kanarischen Inseln. Nach einem ruhigen circa vierstündigen Flug landen wir endlich auf Gran Canaria. Damit wir auch einen Eindruck von den Hotels vor Ort erhalten, haben wir das vier Sterne Hotel Lopesan Costa Meloneras besichtigt. Es ist ein wirklich sehr schönes Hotel. Von dort aus geht es direkt zum Schiff. Es ist – nicht nur auf den ersten Blick – wirklich sehr beeindruckend!

Nachdem wir unsere Kabinen bezogen und gemeinsam im Hauptrestaurant Atlantik zu Abend gegessen haben, heißt es: Seenotrettungsübung – Sicherheit wird auf dem Schiff groß geschrieben. Gegen Abend folgt unser persönlicher Höhepunkt – die Ausfahrt aus dem Hafen! Für uns ist das einer der schönsten Momente einer Kreuzfahrt! Wir finden, es ist ein gelungener erster Tag dieser Projektreise!

Tag 2 – Der Seetag

Der Seetag lädt natürlich zu einer umfassenden Erkundung des Schiffes ein. Jeder hat noch die eine oder andere unbekannte Ecke, die jetzt fast ohne Zeitdruck entdeckt und besichtigt wird. Bevor wir diese Gelegenheit jedoch wahrnehmen, geht es erst einmal in den Konferenzraum. Dort hören wir spannende und informative Vorträge über Kreuzfahrtvermarktung und -beratung. Viele der Fakten aus den Vorträgen sind sehr hilfreich für unser Verständnis und ist direkt anwendbar auf unseren Berufsalltag. In der anschließenden Gruppenarbeit wird das sogleich getestet! Die Zeit vergeht wie im Flug. Alle sind hoch motiviert, denn die Unterrichtseinheiten zum Thema Kreuzfahrten auf einem Kreuzfahrtschiff zu erlernen ist etwas ganz besonderes. Weiterlesen

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MS Europa: Ein Tag auf der ‚schönsten Yacht der Welt‘

MS Europa

MS Europa

Strahlender Sonnenschein empfing uns an Bord der MS Europa am Hamburger Cruise Terminal. Sofort wurde deutlich warum dieses Schiff Jahr für Jahr die höchsten Auszeichnungen und den 5 Sterne plus Standard verliehen bekommt.

Die Begrüßung durch die Mitarbeiter war sehr persönlich, zuvorkommend aber nicht aufdringlich. Direkt nach dem Einstieg steht man im zentralen Ort des Schiffes – dem Atrium mit der Piano Bar. Gleich dort vermittelt einem die Einrichtung – in Kirschholztönen und Messing gehalten – einen luxuriösen Einstieg in diese ganz eigene und entspannte Atmosphäre an Bord.

Die MS Europa: Nie hektisch aber immer persönlich

Der Empfang durch den Cruise Director fand in der Clipper Lounge statt – ebenso ausgestattet in gedeckten Tönen und vorwiegend warmer Holzeinrichtung mit höchstem Komfort. Dazu wurden Canapés und Champagner gereicht. Währenddessen waren noch Gäste an Bord, die diese entspannte Atmosphäre anscheinend auch bei Landtagen gerne genießen. An dieser Stelle sei auch erwähnt, daß es durchaus erlaubt ist in den Bars zu rauchen. Weiterlesen

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Edel & italienisch auf der MSC Splendida reisen

Julia TrautmannMit MSC Kreuzfahrten ging es von Marseille nach Genua und zurück. Für mich ist das die erste Kreuzfahrt überhaupt gewesen. Ich war gespannt auf auf die italienische Ausstattung und Lebensart an Bord. Die MSC Splendida wurde 2009 gebaut und ist italienisch modern ausgestattet. Verschiedene Farben, Details wie Skulpturen oder die Bilder an den Wänden schaffen eine freundliche Atmosphäre. Trotzdem wirkt das Schiff nicht überladen, sondern eher edel.

Italienisches Schiff mit internationaler Ausrichtung

Da es sich nicht um ein deutschsprachiges Schiff handelt, ist das Publikum sehr international. Man sollte ein paar Wörter Englisch sprechen, um sich mit der Besatzung verständigen zu können. Neben der deutschsprachigen Gästebetreuung stehen aber auch ein Bordprogramm und die Menükarte in unserer Sprache zur Verfügung. Obwohl das Schiff eine legere Kleidung zulässt, sind die Italiener eher schick angezogen.

The Captain’s Dinner

Ab siebentägigen Kreuzfahrten gibt es ein Captain‘s Dinner, bei dem man auch gern ein Cocktailkleid oder einen Anzug tragen kann. Wer darauf verzichten möchte, kann in den beiden Buffetrestaurants essen gehen. Zum Frühstück empfehle ich einen Besuch in einem der zwei Á-la-carte-Restaurants.

Restaurant La Reggia (Á-la-carte)

Restaurant La Reggia (Á-la-carte)

Die kleinen im Kinderclub, die großen im Theater

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Die A-Rosa Aqua unterwegs auf dem Rhein

Die A-Rosa Aqua

… wurde 2009 erbaut und seither auf dem Rhein, dem Main und der Mosel eingesetzt. Neben ihr findet man die baugleichen Schwesterschiffe A-Rosa Brava sowie die A-Rosa Viva dort.

Das Flusskreuzfahrtschiff gehört der 4-Sterne-Kategorie an und besteht aus drei Decks. Die Länge beträgt stolze 135 m und die Breite 11,4 m. Von den insgesamt 99 Doppelkabinen verfügen 70 über einen Französischen Balkon. Die drei Schwesterschiffe verkehren je nach Jahreszeit auf 30 verschiedenen Routen.

Die Reederei

A-Rosa ist eine deutsche Reederei für Flusskreuzfahrten. Sie besitzt zurzeit zehn Schiffe, allerdings wird in diesem Jahr der Neubau, die A-Rosa Flora, in See stechen. Die A-Rosa Schiffe findet man auf der Donau, dem Rhein, Main, der Mosel und in Frankreich auf der Rhone und der Saone.

 

Bullauge an der Wasserlinie oder französischer Balkon

Nach dem wir komfortabel mit dem Intercity nach Bonn gefahren sind, hat uns eine Mitarbeiterin freundlich am Bahnhof begrüßt und uns zum Shuttlebus gebracht. Dieser fuhr nur rund 15 Minuten zur Anlegestelle. Nach dem Einschiffen hatten wir sofort die Möglichkeit, unsere Kabine zu beziehen. Wir sind von Bonn über Nacht bis nach Düsseldorf gefahren und haben in dieser Zeit in einer Außenkabine der Kategorie A auf Deck 1 gewohnt. Die Kabine ist 14,5 qm groß und besitzt zwei Bullaugen zum rausgucken. Für Deck 1 gilt hierbei Vorsicht: Die Wasserlinie beginnt schon knapp unter den Bullaugen und die Wellen können gegen die Wand schlagen. Alle Kabinen sind farbenfroh und gemütlich eingerichtet. Auch die ausreichend große Nasszelle bietet jeglichen Komfort. Besonders schön sind die Kabinen mit einem französischen Balkon, diese befinden sich auf Deck zwei und drei. Weiterlesen

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Star Clippers Star Flyer: Tradition und Romantik legendärer Segelschiffe erleben

maritime Treppe und FlügelDie Star Flyer von Star Clippers besuchte für einen Tag Hamburg auf dem Weg von Sylt ins Mittelmeer. Andreas Julius, Kreuzfahrtexperte aus dem Globetrotter Reisebüro in der Hamburger Innenstadt (Neuer Wall) war zur Schiffsbesichtigung eingeladen. „Hier geht es um Seefahrt und das Erlebnis Segelschiff“, stellt er schon beim Betreten fest. Wir laden Sie ein, mit Andreas Julius an Bord zu kommen und die Star Flyer näher kennenzulernen: Weiterlesen

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Costa Pacifica: Ein Stück Italien in Hamburg

Costa Pacifica

Costa Pacifica

Montagmorgen. 9.00 Uhr. Altona: Ein Hauch von Italien weht entlang des Cruise Terminals – die Costa Pacifica bringt italienische Lebensart mit! Wir geraten mitten in die Ausschiffung eines der größeren Schiffe am Kai. Das Schiff beherbergt bei voller Auslastung 3780 Gäste auf 1504 Kabinen verteilt auf 17 Decks – davon 13 Gästedecks. Alles in allem lässt sich aber bereits beim Einsteigen erkennen, dass alles großzügig konzipiert ist und sicher nirgends ein Gefühl von Enge aufkommen muss.

Illumination von der Musik geleitet

Angekommen im Atrium des Schiffes, muss man sich erst einmal an die unglaubliche Farbvielfalt und umfangreiche Illumination gewöhnen. Das Thema der Costa Pacifica ist Musik und das wird auch sofort deutlich – überall goldglänzende Noten und Notenschlüssel an rot lackierten Wänden, den bunt beleuchteten Bars, Treppenaufgängen und Fahrstühlen. Vor allem die Größe des Atriums mit der zentralen Hauptbar und den Glasfahrstühlen, die futuristisch bis hoch hinauf schweben ist eindrucksvoll. Weiterlesen

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