Airbus Werksführung mit A380

Steffen Witte und Georg Schmidt nahmen im Rahmen einer Firmenveranstaltung an einer Airbus Werksführung in Hamburg Finkenwerder teil und berichten von ihren Erlebnissen.

Nach dem Check-In im Globetrotter Reisebüro am Airbus Periport blieb noch etwas Zeit, um das umfangreiche Angebot an Airbus Merchandise Artikeln anzuschauen, die Sie vor Ort im Reisebüro kaufen können. Anschließend stiegen wir in einen modernen Reisebus von Globetrotter Reisen (Kingsize 2+1 Sitze) und warteten auf den Werksschutz. Dieser kam kurze Zeit später in den Bus, um unsere Personalien zu überprüfen. Nehmen Sie unbedingt einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit!
Nach der Begrüßung durch Busfahrer und Werksführer starteten wir mit einer Rundfahrt über das riesige Werksgelände von Airbus und der Werksführer gab uns einige Informationen über den Hamburger Airbus Standort, z. B. dass dort ca. 16.000 Angestellte tätig sind.

Ein Puzzle aus vielen Einzelteilen wird zum Airbus

Wir begannen unsere Führung in der Halle, in der aus verschiedenen Teilen ein Flugzeugrumpf des Airbus A320 entsteht (die so genannten Schalen). Außerdem wird in der Halle mittels eines Drucktests die Materialbeständigkeit überprüft.

Gleich im Anschluss ging es zur Montage der fertigen Flugzeugteile, die zum Teil aus den Airbuswerken in Frankreich, Spanien und Großbritannien importiert werden. Diesen Zusammenbau nennt man die „Geburtsstunde“ eines Flugzeugs. In diesem Stadium sind die Flugzeuge noch nicht lackiert. Der Werksführer, ein pensionierter Airbus Mitarbeiter, erzählte uns einige Anekdoten aus seiner Zeit bei Airbus, die für eine lockere Stimmung in der Gruppe sorgten. Er ging ausführlich auf die Fragen seiner Gäste ein und brachte uns die Technik des Flugzeuges näher.

Bildquelle: Airbus Deutschland

Besuchergruppe bei Airbus in Hamburg

In einer weiteren Halle wurde erklärt wie das Innenleben eingebaut und letzte technische Vorrichtungen montiert werden, bevor das Flugzeug zu seinem Jungfernflug über der Nord- bzw. Ostsee aufbricht.

Airbus A380 aus nächster Nähe

Beeindruckend war der Besuch der großen Halle, in der der Airbus A380 gefertigt wird. Vor den riesigen, noch nicht fertigen Teilen des Rumpfes, die sich beinahe wie Hochhäuser in die Höhe strecken, schilderte uns der Werksführer detailliert die verschiedenen Funktionen vieler einzelner kleiner Vorrichtungen, wie z. B. die Stützen im Frachtraum, die für die Stabilität des Bodens im oberen Stockwerk der zweistöckigen A380 sorgen sollen.

Im Anschluss durften wir zwei fertig zusammengebaute und lackierte A380 bestaunen, bei denen nur die Inneneinrichtung noch unvollständig war. Das war unser Highlight der gesamten Besichtigung.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Werksbesichtigung, insbesondere die exklusiv geführte Tour mit der A380, sehr sehenswert und interessant war.

Sie möchten selbst an einer Führung teilnehmen? Sie können Ihren Wunschtermin online bei Globetrotter Tours buchen.

6 Gedanken zu “Airbus Werksführung mit A380

  1. Mus Dietmar

    Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind eine Gruppe von ca 25 interessierten Rent-nern, ehemals Ingenieure in den Continental-Werken in Hannover tätig gewesen.
    Spezialisten für Antriebselemente ( Zahnriemen, Keilriemen, Keilrippenriemen u.a.)
    in der Contitech PTG.
    Wir würden ihr Werk sehr gern besichtigen mit dem Kennenlernen des neuen Groß-raumflugzeuges. Wir würden uns freuen, von ihnen positive Rückmeldung zu erhalten.
    Herzliche Grüße, Dietmar Mus

    Antworten
    1. Marei Breuß

      Sehr geehrter Herr Mus,
      vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich habe Ihre Anfrage an die entsprechende Abteilung weitergeleitet. Stefanie Kreth, unsere Spezialistin für Airbus Werksführungen, wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Marei Breuß
      Online Marketing

      Antworten
  2. Wolfgang Schulz

    Die Führung über das Gelände war einfach super. Was nicht so gut gefallen hat,war die Beschreibung der Anfahrt. Es stimmt, daß die Linie 150 von Altona aus das Werk anfährt. Nur der Bus fährt die Haltestelle „Airbus Kehre“ nicht an, sondern hält etwa 100m vorher an der Hauptstrassean der Haltestelle „Airbus“ . Als Fremder fährt man daran vorbei und hat dann Probleme zurückzukommen. Bitte diese Änderung in den Anfahrtsplan mit aufnehmen.

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  3. Wolfgang Pohl, GGG

    Die Anfrage, Terminfindung und Umsetzung einer Airbus-Werksführung mit A380 für die 36 Personen starke Gruppe von Geografen und Geologen im Rahmen einer Stadtexkursion Hamburg verlief schnell, präzise und ohne jegliche Komplikationen. Der Zahlungsablauf mit Zuteilung der beiden Buchungsnummern sowie der Eingang der zu erstellenden Namenslisten wurde binnen kürzester Zeit per Mail bestätigt. Zur Werksbesichtigung selbst: Selbst bei dieser größeren Gruppe, die in 2 Teilgruppen aufgeteilt wurde, gab es am Tag der Besichtigung keine längere Wartezeit. Das Personal von Globetrotter wußte sofort bescheid und verglich die beiden Listen mit den Personalausweisdaten der Teilnehmer. Die Dame war sehr freundlich und hilfsbereit und regelte diese notwendigen Formalitäten in weniger als 15 Minuten. Die beiden Werksführer waren stets hilfsbereit, fachlich absolut kompetent und man spürte sehr gut, dass ihnen die Präsentation von Airbus und die Fertigung der jeweiligen Maschinentypen Freude machte. Sie gingen auf die zahlreichen allgemeinen Fragen und Fachfragen der Teilnehmer ein und erweiterten von sich aus den Informationsumfang. Alles verlief reibungslos im Sinne der ortsüblichen Sicherheitsmaßnahmen und zudem ohne Zeitdruck. Die 36 Teilnehmer erhielten einen eindrucksvollen Ein- und Überblick über die Fertigungsabläufe. Ebenso war der Besuch in der Fertigungshalle mit dem A380-Typ sehr eindrucksvoll. Dies war für mich als Reiseleiter nicht die erste Tour mit einer Fachgruppe bei Airbus. Die bereits in der Vergangenheit äußerst positiven Eindrücke von Globetrotter/Airbus haben sich wieder einmal bestätigt. Es ist absolut sicher, dass ich bei einem neuen, mehrtägigen Hamburg-Besuch mit interessierten Teilnehmern die Airbus-Werksführung integrieren werde. Da sehr viele Teilnehmer über Flugreiseerfahrungen verfügen, ist solch eine interessante und bei Wunsch auch ins Detail gehende Besichtigung eine lohnende Bereicherung zum Thema Flugzeug/Flugzeugbau. Mit dem so hinzugewonnenen Wissen betritt man in Zukunft eine Airbus-Maschine mit einer ganz anderer Sichtweise. Man betrachtet die Maschine nicht mehr als reines Transportmittel, sondern man weiß nun in groben Zügen, was sich hinter den sichtbaren Verkleidungen befindet und erkennt welche und wie viele Arbeitsgänge bis zum Einsatz einer Maschine notwendig sind .

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  4. Horst Huck

    Besichtigung und Führung zu A320 und A380 waren wie erwartet außerordentlich interessant, informativ und beeindruckend.
    Völlig überflüssig war der Einführungsfilm mit extremen Kurz-Schnitten, so dass kaum eine Information vermittelt wurde, aber mit der immer wiederkehrenden Aussage „Wir sind die Besten und Größten“ in zahlreichen Variationen

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    1. Steffen Witte

      Sehr geehrter Herr Huck,

      vielen Dank für Ihr positives Feedback! Zu dem Einführungsfilm: Als Dienstleister von Airbus sind wir dazu verpflichtet, den Film vorzuführen. Gerne geben wir Ihre Einschätzung an Airbus weiter.

      Freundliche Grüße
      Steffen Witte

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