Strengere Auflagen für Antarktis Kreuzfahrten

Kein Schweröl mehr in der Antarktis

Das empfindliche Ökosystem der Antarktis wird ab Sommer 2011 noch besser geschützt. Ab August sind Schiffe mit Schweröl als Schiffstreibstoff nicht mehr zugelassen. Auch die Lagerung von Schweröl auf einem Schiff, das durch die Antarktis fährt, ist unzulässig.

Bisher gibt es noch Antarktis Kreuzfahrten mit bis zu 2.000 Passagieren, bei denen zwar die Antarktis befahren wird, aber keine Landgänge stattfinden. Da die großen Kreuzfahrtschiffe mit Schweröl fahren und die Umstellung auf teureres Marine Diesel und Marine Gas zu kostenintensiv wäre, werden die Touristenzahlen in der Antarktis deutlich zurückgehen.

Nicht betroffen sind die kleineren Schiffe mit maximal 500 Passagieren. Sie fahren ohnehin nicht mit Schweröl. Das maximale Naturerlebnis können Sie auf den kleinsten Kreuzfahrtschiffen genießen. Denn die Regelungen zum Schutz der Antarktis erlauben u. a. maximal 100 Menschen gleichzeitig bei einem Landgang und pro Gruppe von 20 Personen ist je ein fachkundiger Guide dabei.

Antarktis Kreuzfahrten

Zu den Schiffen, die die Antarktis befahren, gehören z. B. die HANSEATIC und die BREMEN von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Die Routen gehen ab/bis Ushuaia in Argentinien. Auf den Reisen werden die Falklandinseln, Südgeorgien, die Süd-Orkney-Inseln, die Süd-Shetland-Inseln, die Drake Passage und die Antarktische Halbinsel angefahren. Die An- und Abreise nach und von Buenos Aires ist im Reisepreis inkludiert. Auch die Fram von Hurtigruten fährt eine ähnliche Route. Hier ist die An- und Abreise ebenfalls inkludiert. Eine Übersicht über die Antarktis Expeditionskreuzfahrten finden Sie HIER.

Weitere Informationen zum Thema Umweltschutz in der Antarktis und die Auswirkungen auf Antarktis Kreuzfahrten lesen Sie ausführlich auf cruisetricks.de

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