ASI Hüttenzauber – Trekking im Karwendelgebirge

Thomas Barg aus dem Globetrotter Reisebüro in Barmbek hat im Juli das Karwendelgebirge beim Hüttentrekking erkundet.

Auf Einladung der Alpin Schule Innsbruck, kurz ASI, verbrachte ich ein langes Wochenende in den österreichischen Alpen.
Die Fahrt mit der Nordkettenbahn von Innsbruck aus auf 2.269 m Höhe war allein schon ein Erlebnis!

Drei Tage Hüttentrekking in den Alpen

Allerdings war uns der angekündigte „unvergessliche“ Ausblick vom Hafelekar über Innsbruck und die Zentralalpen aufgrund des dichten Nebels leider nicht vergönnt. Trotz leichtem Nieselregen startete die Wandergruppe aber mit guter Laune zur ersten Etappe entlang des Goetheweges bis zur Pfeishütte. Alle waren gut ausgerüstet und bei besonders schwierigen Wegstrecken waren die Wanderführer zur Stelle. Ein leckeres österreichisches Abendessen mit Spätzle und Kaiserschmarren und das gemütliche Beisammensein am Kamin rundeten den ersten Tag ab. Die Nacht verbrachten wir in Vier- bis Achtbett-Zimmern bzw. im Matratzenlager.

ASI HüttentrekkingDie Wanderung am zweiten Tag entlang des traditionellen Adlerweges begann mit einem halbstündigen Anstieg und einem sehr steilen Abstieg. Auch hier haben die Wanderführer an besonders schwierigen Stellen den weniger trittsicheren Teilnehmern eine helfende Hand gereicht. Aufgrund unvorhergesehener Schneefelder auf unserer eigentlich geplanten Route, musste ein Umweg eingebaut werden, was die Tagesetappe um einige Kilometer und ca. 1 Stunde verlängerte. Es ging durch unterschiedliche  Landschaften, vorbei an schroffen Felswänden, über Geröllfelder, durch Waldgebiete und über schöne Wanderwege mit ein paar zarten Blümchen am Wegesrand.

Nach Ankunft auf der Hallerangeralm klarte der Himmel auf und es boten sich grandiose Ausblicke ins Tal und auf das umliegende Karwendelgebirge – schade, dass wir nicht während der Wanderung so ein Wetter hatten! Wir trafen uns auf der Terrasse in der Abendsonne zu einem kleinen Workshop, der uns Teilnehmern das neue Produkt der ASI „individuelle Wanderreisen“ in Verbindung mit einer TUI Hotelbuchung näherbringen sollte. Darüber hinaus wurde über die Zusammenarbeit gesprochen und die Wanderführer waren gespannt auf unser Feedback zum ersten ASI Hüttenzauber. Nach dem anschließenden Essen ließen wir den Abend bei einem geselligen Beisammensein ausklingen… um es mit den Worten der ASI zu sagen: „Hüttenzauber pur!“

Am Sonntag ging es talauswärts entspannt ein paar Stunden Richtung Scharnitz zur Kastenalm, wo wir mit dem Bus abgeholt wurden.

ASI Hüttentrekking Kühe im Gebirge

Hüttenzauber für ambitionierte Wanderer

Insgesamt hat mir dieses Wochenende sehr gut gefallen, die anderen Teilnehmer und die Wanderführer waren alle sehr nett, niemand hat sich durch das bescheidene Wetter die Laune verderben lassen. Die Tagesetappen waren anspruchsvoll – teilweise mehr als ich erwartet habe – aber ich freue ich mich, dass ich dabei war.

Den ASI Hüttenzauber bzw. eine Wandertour von Hütte zu Hütte im Karwendelgebirge empfehle ich sportlichen Reisenden mit guter Kondition, die trittsicher, schwindelfrei und ausdauernd sind und Spaß an anspruchsvollen Wanderungen haben. Die Übernachtung im Mehrbettzimmer und das geselliges Beisammensein in der Hütte sollte man mögen und gegenseitige Hilfsbereitschaft und Teamgeist wird vorausgesetzt.

Sie möchten selbst den Hüttenzauber erleben und die Alpen entdecken? Ich berate Sie gern. Sie erreichen mich im Globetrotter Reisebüro in Hamburg-Barmbek.

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