China – Kontrast pur!

Wir – Teresa und Michelle – sind mit unserer Berufsschulklasse gen Shanghai geflogen. Anfangs hatten wir noch ein paar Ängste oder Vorurteile:

  1. Viele Menschen
  2. Jede Menge Smog
  3. Völlig fremde Sprache

Hier berichten wir euch nun, was dabei rum kam, als wir im November aus dem A380 nach 10,5 h Flug ausstiegen.  Auf den ersten Blick wirkt Shanghai erstaunlich westlich und ist mit 20° C angenehm warm!

Rathaus von ShanghaiPulsierende Gegensätze einer gigantischen Stadt

Faszinierend sind die Gegensätze dieser großen Stadt mit rund 14 Millionen Einwohnern. Große, bunte und vor allem beleuchtete Wolkenkratzer springen uns förmlich ins Auge. Die Einkaufsstraßen sind überfüllt von Touristen – daneben Häuser mit Pappdächern, ohne fließend Wasser, geschweige denn Toiletten.

Die Aussichtsplattform des Jinmao Towers bildete direkt nach unserer Ankunft das erste Highlight Shanghais, hier konnten wir in schwindelerregender Höhe die Stadt in Ihrer vollen Pracht bestaunen. Die knallbunt beleuchtete „Mönckebergstraße“ Chinas namens Nanjing-Road, lässt am zweiten Tag die Frauenherzen höher schlagen und überzeugt mit Einkaufsläden en masse.

Neben einem Besuch in dem traditionellem Teehaus, dem Yu Garten und dem französischem Viertel, war der Longhua Tempel ein weiteres Highlight. Viele Chinesen  verehren die großen, vergoldeten Buddha Figuren und beten sie an. Andere beten mit Räucherstäbchen im vorderen  Teil des Tempels zu Buddha.

Gebetstempel Shanghai

Longhua Tempel

Am sechsten Tag genießen wir eine fünf stündige Verschnaufpause während der Zugfahrt von Shanghai nach Peking mit einer Schnelligkeit von 400 km/h. So haben wir knapp 1.300 Kilometer in fünf Stunden geschafft und das auf die Minute genau.

Ni hao Beijing!

Ob die Sonne uns empfangen hat oder nicht, konnten wir wegen des Smogs leider nicht richtig erkennen. Direkt am Bahnhof hieß es dann erstmal: „Wer möchte einen Mundschutz?!“

Der Platz des himmlischen Friedens, die Verbotene Stadt und der Himmelstempel raubten unseren Kameras wiederholt mehrere Megabytes und schenkten uns einmalige Erinnerungen.

Unser ergreifender Besuch eines sozialen Projektes (Tagestätte für Menschen mit Handicap), die Kung Fu Show, die wunderschöne Stadt Suzhou (die nicht umsonst das chinesische Venedig genannt wird), gaben uns die perfekte Vorbereitung für das wohl größte Highlight der Reise:

Die Chinesische Mauer!

Offene Münder, schweißtreibende Aufstiege, glückliche Gesichter, noch mehr Chinesen und kopfschüttelnde Begeisterung ebneten uns den Gang hinauf zu einer schönen Aussichtsform, von der wir einen tollen Blick auf einen großen Teil der 1.600 Kilometer langen Mauer hatten.

Es ist schwer solche Eindrücke in gerechtfertigte Worte zu packen.

Kein Superlativ wird diesem Bauwerk gerecht!

Kein Superlativ wird diesem Bauwerk gerecht!

Zum Schluss können wir Folgendes zu unser Studienreise sagen: Shanghai sowie Peking sind definitiv Weltmetropolen, die man mal besucht haben sollte. Taxis heranwinken ist fast ein eigener Studiengang, volle U-Bahnen in Deutschland sind lächerlich im Vergleich zu China und wenn man etwas Aufmerksamkeit sucht, dann tritt man einfach in einer europäisch-aussehenden Gruppe auf und man ist vor keiner chinesischen Kamera mehr sicher, ein Erlebnis welches für uns alle nicht alltäglich war und nur selten so hautnah miterlebt werden kann.

Also, Kameras mit viel, viel Speicherplatz besorgen, in einem der 12 Globetrotter Reisebüros vorbeischauen und eine unvergessliche Reise nach China buchen! Xiexie oder Vielen Dank!

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