Auf Forschungsexpedition in Island

Annika vor Dampfquelle„Ein unbekanntes Land einmal nicht als Tourist sondern als Forscher erkunden.“

Diesen Willen hatte ich, Annika Kelm, 15 Jahre alt aus Pinneberg, als ich mich für die Forschungsexpedition nach Island bewarb. Tatsächlich war diese Unternehmung ganz anders als eine Urlaubsreise. Ich forschte rund um die Uhr im 21-köpfigen Team bestehend aus Schülern verschiedener Länder, zusammengekommen durch das Angebot des Instituts für Jugendmanagement.

Während einer siebentägigen Rundreise von Keflavik aus um die Insel erforschte ich im Team selbst zusammengestellte Fragen zu den Themen Flora und Fauna, Mensch-Kultur-Sprache, Vulkanismus und Klima sowie Infrastruktur und Wirtschaft.

Geysire und der Wasserfälle

Bei unseren Busfahrten hielten wir an gewaltigen Wasserfällen, heißen Dampfquellen und Geysiren eisigen Gletschern und Seen und Vulkanen, zum Beispiel beim „Eyjafjallajökull“. Sehr gerne mochte ich den „Dettifoss“, einen Wasserfall im Norden Islands, den wir nach einer Wanderung durch den Schnee erreichten.

Befragungen der Einheimischen

Wir Jungforscher führten im Team Befragungen der isländischen Bevölkerung sowie Datenerhebungen durch, werteten sie aus und dokumentierten sie. So lernte ich beispielsweise, welche Pflanzen und Tiere in dieser unwirtlichen Gegend zu Hause sind und welche Produkte für den Export Islands von Bedeutung sind, aber auch wie man auf Islandpferden reitet.

Besonders interessant fand ich, dass das Selbstbild der Isländer Parallelen mit dem Bild der früher in Island lebenden Wikinger aufweist. So bezeichneten sich die Befragten als wild, bärtig und auch stark.

Für mich ist Island wie eine Wundertüte: Man weiß nie, was es als nächstes zu sehen gibt. Die Landschaft ändert sich ständig und es gibt Wasserfälle dort, wo man es gar nicht erwartet hätte. Bei mir ist auf jeden Fall der Funke zum Forschen übergesprungen. Auch wenn ich während der Reise tagsüber und bis spät in den Abend fast ohne Pause in die Forschungsarbeit eingespannt war, hat es mir sehr viel Spaß gemacht, mit anderen motivierten Schülern zusammenzuarbeiten, um möglichst viel über Island zu erfahren. Mit vielen schönen Eindrücken und Erfahrungen kehrte ich nach sieben Tagen zurück nach Pinneberg.

Forschungsgruppe

Die Forschungsgruppe

Eine Woche Forschungsreise war für mich viel zu kurz, um die wunderschöne eisige Landschaft Islands mit ihren faszinierenden Geysiren, Vulkanen und Wasserfällen zu erkunden. Ich würde sehr gerne wieder dorthin reisen, um alles noch einmal in Ruhe zu erleben und zu genießen.

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